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	<title>Rigips - handwerkszeug.net</title>
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	<description>Werzeug und Baumaterial</description>
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	<title>Rigips - handwerkszeug.net</title>
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		<title>Diese Werkzeuge brauchen Sie für die Arbeit mit Rigipsplatten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doro]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 10:16:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rigips]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rigips ist einer der meistgewählten Baustoffe, wenn es um Trockenbauarbeiten geht. Dabei können Innenausbauten aller Art vollzogen werden. Ob Sie eine neue Wand in einem Nassbereich ziehen möchten wie beispielsweise in einem Badezimmer oder in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Rigips ist einer der meistgewählten Baustoffe, wenn es um Trockenbauarbeiten geht. Dabei können Innenausbauten aller Art vollzogen werden. Ob Sie eine neue Wand in einem Nassbereich ziehen möchten wie beispielsweise in einem Badezimmer oder in einer Küche oder ob Sie in einem besonders brandgefährdeten Bereich eine Wand verkleiden möchten. Es gibt Rigipsplatten für jeden dieser speziellen Bereiche.</em></p>
<p>Natürlich kann Rigips auch ganz einfach im normalen Haushalt zum Einsatz kommen – beispielsweise, wenn der Grundriss einer Wohnung verändert und die Raumaufteilung den Bedürfnissen der Bewohner angepasst werden soll. Wozu auch immer Sie Rigipsplatten verwenden möchten – für die Arbeit mit Rigipsplatten benötigen Sie die passenden <a href="https://renovieren.net/material/werkzeuge/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Werkzeuge</a>. Wir haben hier die wichtigsten Bauhelfer einmal kurz zusammengestellt.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Für unterschiedliche Bauvorhaben werden teilweise auch unterschiedliche Werkzeuge benötigt</li>
<li>Für manche Arbeitsschritte lassen sich verschiedene Werkzeuge verwenden – je nach Häufigkeit der Nutzung sollten Sie den Kosten und Nutzen abwägen</li>
<li>Die meisten Werkzeuge lassen sich bequem im Internet bestellen</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Wofür lassen sich Rigipsplatten im Trockenbau verwenden?</h2>
<p>Die gängigste Nutzung für Rigipsplatten ist der Einbau einer neuen Wand mit entsprechendem Ständerwerk. Auch die Verkleidung von Wänden oder das Abhängen von Decken sind Einsatzbereiche für Rigipsplatten, die häufig genutzt werden. Die meisten der unten aufgeführten Werkzeuge benötigen Sie allerdings für jedes dieser Bauvorhaben.</p>
<h2>Diese Werkzeuge brauchen Sie für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche</h2>
<p>Hier sind als erstes Werkzeuge zum Zuschneiden der Platten erforderlich, da diese nicht immer in der Normgröße verarbeitet werden können. Dazu eignen sich:</p>
<ul>
<li>Cuttermesser</li>
<li>Fuchsschwanz</li>
<li>Stichsäge</li>
<li>Kreissäge</li>
</ul>
<p>Außerdem sind der <strong>Gips- und der Kantenhobel</strong> wichtige Werkzeuge, wenn es darum geht, Aussparungen in einer Platte vorzunehmen oder die Platten nach einem Schnitt zu fasen.</p>
<p>Generell benötigen Sie für die Arbeit im Trockenbau eine <strong>Wasserwaage</strong> – da hier oftmals größere Flächen bearbeitet werden, lohnt es sich auch über die Anschaffung eines <strong>Richtscheits</strong> nachzudenken.</p>
<p>Da Rigipsplatten grundsätzlich eingeschraubt werden müssen, lohnt es sich vor der Arbeit im Trockenbau über den Kauf eines <strong>Schnellbauschraubers</strong> nachzudenken. Mit diesem Werkzeug laufen Sie wesentlich weniger Gefahr, Schrauben zu tief in der Kartonage zu versenken und so die Rigipsplatte versehentlich zu beschädigen.<br />
Rigips sollte vor der Weiterverarbeitung grundsätzlich gespachtelt werden – egal ob Sie den Rigips verwenden, um eine Decke einzuziehen oder ob Sie eine Wand bauen wollen. Dazu benötigen Sie neben</p>
<ul>
<li>Eimer</li>
<li>Grundierung</li>
<li>Spachtelmasse</li>
<li>und einem Besen zum Säubern der Fläche</li>
</ul>
<p>Vor allem Dingen eine <strong>Glättkelle</strong> und einen <strong>Spachtel</strong>. Mit Glättkelle und Spachtel tragen Sie die Spachtelmasse auf die Wand auf und vollenden das Werk am Ende mit der Finish-Masse. Wichtig ist an dieser Stelle auch eine Handschleife oder eine Schleifmaschine. Diese wird benötigt, um die Rigipswand vor der Weiterverarbeitung von Unebenheiten zu befreien.<br />
Wollen Sie eine Rigipswand mit Ständerwerk bauen, empfiehlt es sich, die einzelnen Profile im Ständerwerk mit einer Verbindungszange fest miteinander zu verstanzen.<br />
Wenn Sie am Ende an der Rigipswand auch etwas anbringen wollen wie beispielsweise ein Bild, ein Hängeregal oder eine vergleichbare Last, sollten Sie auch auf die richtigen Dübel zurückgreifen. Hier ist es wichtig, hintergreifende Dübel zu verwenden. Diese haben die Eigenschaft in einem hohlen Bereich wie einer Ständerwerkwand sich hinter der Gipskartonplatte zu verankern und so den Halt deutlich zu erhöhen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Rigips auf Metallunterkonstruktionen hat dem klassischen Holz als Baustoff im Trockenbau längst den Rang abgelaufen. Das hat verschiedene Gründe. Zwei sind sicherlich die niedrigen Kosten und die einfache Verarbeitung von Rigipsplatten und Metallprofilen. Mit den richtigen Werkzeugen können auch Hobbyhandwerker schnell und einfach den bestmöglichen Umgang mit Rigips als Baustoff erlernen. So wird die nächste Umbaumaßnahme ein Kinderspiel.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Können Werkzeuge für die Rigips Bearbeitung auch geliehen werden?</h3>
<p>Schleifmaschinen oder eine Kreissäge beispielsweise können Sie beim Baumaschinenverleih Ihres Vertrauens mieten. Das lohnt sich allerdings nur in den seltensten Fällen, da einfache Maschinen dieser Art bereits zu einem vergleichsweise niedrigen Preis zu kaufen sind. Leihgeräte sind auf die Bedürfnisse professioneller Handwerker auf größeren Baustellen ausgelegt. Für kleinere Baumaßnahmen in den eigenen vier Wänden ist das oftmals schon zu viel.</p>
<h3>Wo kann man passende Werkzeuge für die Rigips Bearbeitung kaufen?</h3>
<p>Neben dem Baumarkt vor Ort können Sie die passenden Werkzeuge, Dübel und Schrauben auch wunderbar bei verschiedenen Händlern im Internet erwerben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lasten an einer Rigipswand richtig befestigen</title>
		<link>https://handwerkszeug.net/ratgeber/rigips/lasten-an-einer-rigipswand-richtig-befestigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doro]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 10:05:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rigips]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gipskartonwände sind schon seit einigen Jahren eine der beliebtesten Möglichkeiten, im Trockenbau schnell und effektiv Wände zu ziehen oder Decken abzuhängen bzw. Dachschrägen auszukleiden. Dabei wirkt der Baustoff auf den ersten Blick eher instabil und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gipskartonwände sind schon seit einigen Jahren eine der beliebtesten Möglichkeiten, im Trockenbau schnell und effektiv Wände zu ziehen oder Decken abzuhängen bzw. Dachschrägen auszukleiden. Dabei wirkt der Baustoff auf den ersten Blick eher instabil und so, als könnte man daran keine großen Lasten befestigen. Doch der Eindruck trübt. Denn mit der richtigen Dübeltechnik und entsprechender Vorbereitung können hier auch sehr schwere Lasten an einer Gipskartonplatte befestigt werden.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Mit dem richtigen Dübel halten nicht nur Bilder an einer Rigipswand</li>
<li>Es gibt verschiedene Dübelvarianten, bei denen unterschiedliche Dinge bei der Verarbeitung zu beachten sind</li>
<li>Wenn geplant ist besonders schwere Lasten wie ein Waschbecken oder ein Hänge-WC an einer Wand anzubringen, ist eine ausreichende Beplankung der Wand unerlässlich</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Warum braucht man überhaupt Dübel bei einer Rigipswand?</h2>
<p>Ein Nagel beispielsweise hält sich in einer Wand, weil das Material um den Nagel herum verdichtet und der Nagel so gehalten wird. Das Problem dabei ist, dass Rigipsplatten vom Material her nicht so stark sind, dass dieses verdichtete Material allein ausreicht, um einen Nagel oder eine Schraube zu halten. Gerade bei einer Rigipswand muss die Traglast auf anderem Weg erzeugt werden – der Halt wird durch Dübel erzeugt, die sich in der Wand selbst verankern. Bei der Auswahl der richtigen Dübel gilt es verschiedene Dinge zu beachten.</p>
<h2>Welche Dübel kann man für das Befestigen von Lasten an Rigips-Wänden verwenden?</h2>
<p>Es gibt verschiedene Dübel, die man für die Befestigung von Lasten an Rigips-Wänden verwenden kann. Hier stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:</p>
<ul>
<li>hintergreifende Kunststoffdübel (Gipskartondübel, Hohlraumdübel, Anker)</li>
<li>hintergreifende Metalldübel (Kippdübel)</li>
<li>Trockenbaudübel aus Aluminium oder Kunststoff</li>
</ul>
<p>Das Prinzip bei all diesen Dübeln ist jeweils dasselbe: Der Dübel wird in die Wand in das Bohrloch gesteckt. Anschließend wird die Schraube in den Dübel eingedreht. Durch den Vorgang des Einschraubens spreizt sich im hinteren Bereich des Dübels etwas ab. Diese Arme, Haken oder Ähnliches legen sich von hinten an die Rigipswand oder verankern sich in dieser. Dadurch wird der Halt für die später aufzuhängende Last erzeugt.</p>
<h3>Schon gewusst?</h3>
<p>Bei den Kunststoffdübeln gibt es einmal die Variante, die vor dem Einbau verformt werden muss und die Variante, die direkt und unverändert in das Bohrloch geschoben werden kann. Hier ist es wichtig, vor der ersten Verwendung die entsprechende Anleitung zur Nutzung der Dübel zu lesen.</p>
<h2>Welche Lasten können von welchem Dübel gehalten werden?</h2>
<p>Bei dieser Frage kommt es auf zwei Aspekte an. Zum einen ist es wichtig, welcher Dübel verwendet wird. Zum anderen ist die Beplankung wichtig, denn diese ist maßgeblich, wenn es um die Frage geht, wie viel Gewicht an einem Dübel angebracht werden kann.</p>
<ul>
<li>Der hintergreifende Kunststoffdübel trägt bei einfacher Beplankung bis zu 25 kg, bei zweifacher Beplankung bis zu 40 kg</li>
<li>Der hintergreifende Metalldübel kann sogar 30 kg bei einfacher Beplankung und bis zu 50 kg bei zweifacher Beplankung tragen.</li>
<li>Der Trockenbaudübel aus Aluminium liegt von der Traglast her knapp unter dem Metalldübel</li>
</ul>
<p>Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass eine klassische Rigipswand nur für eine Belastung von 40 kg auf den laufenden Meter ausgelegt ist – unabhängig vom Dübel und selbst bei einer zweifachen Beplankung.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wenn Sie Lasten an Ihrer Rigips-Wand anbringen möchte, ist es wichtig, den richtigen Dübel zu verwenden. Bei Lasten bis 25 kg reicht ein hintergreifender Kunststoffdübel, wie beispielsweise ein klassischer Hohlraumdübel aus Kunststoff. Bei schwereren Gewichten macht es Sinn, auf einen Metalldübel oder einen Dübel aus Aluminium zurückzugreifen. Wichtig ist, dass es sich um einen hintergreifenden Dübel handeln muss, da sonst kein ausreichender Halt an der Wand erzeugt werden kann.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Welche Dübel beim Deckenausbau verwenden?</h3>
<p>Bei Decken aus Rigips wird in der Regel ein Kipp- oder Federklappdübel verwendet. Auch diese sind hintergreifend, müssen allerdings durch einschieben in das Bohrloch und anschließendes wieder herausziehen direkt geklappt werden. Erst wenn sie festen Halt haben, wird hier die Schraube oder der zugehörige Haken eingedreht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rigips-Wände richtig spachteln – so geht´s!</title>
		<link>https://handwerkszeug.net/ratgeber/rigips/rigips-waende-richtig-spachteln-so-gehts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doro]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 09:49:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rigips]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie haben sich dazu entschieden, Ihren Innenausbau mit einer Rigips-Wand vorzunehmen? Dann haben Sie sich für einen günstigen Baustoff entschieden, der einfach und schnell zu verarbeiten ist. Denn eine Rigips-Wand mit Ständerwerk und Beplankung zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie haben sich dazu entschieden, Ihren Innenausbau mit einer Rigips-Wand vorzunehmen? Dann haben Sie sich für einen günstigen Baustoff entschieden, der einfach und schnell zu verarbeiten ist. Denn eine Rigips-Wand mit Ständerwerk und Beplankung zu ziehen, geht einerseits deutlich schneller, als eine massive Wand zu mauern. Andererseits bringt Rigips als Baustoff auch eine Reihe von Vorteilen mit. Da wäre beispielsweise der positive Einfluss auf das Raumklima zu nennen, den dieser Baustoff hat.</em></p>
<p>Doch kann man eine Rigips-Wand auch so behandeln wie eine „normale“ Wand? Kann sie tapeziert oder mit Rauputz versehen werden? Vielleicht auch mit Fliesen oder Steinornamenten beklebt? Das alles geht – wenn die Rigips-Wand entsprechend vorbehandelt wurde. Dazu ist es zuallererst einmal wichtig, die Wand richtig zu verspachteln.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Das Spachteln von Rigips-Wänden oder Decken braucht mehrere Arbeitsschritte und oft eine Arbeit von mehreren Tagen</li>
<li>Gerade in der Vorbereitung für das Spachteln ist genaues Arbeiten wichtig, damit die Wand am Ende wirklich gerade wird</li>
<li>Eine gut gespachtelte Rigips-Wand kann problemlos tapeziert, gestrichen oder anders weiterverarbeitet werden.</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Das brauchen Sie, um eine Rigips-Wand zu verspachteln</h2>
<p>Um eine Rigips-Wand richtig zu verspachteln, ist es erst einmal wichtig, das notwendige Material und die richtigen Werkzeuge zu haben. Sie benötigen dazu das folgende Material:</p>
<ul>
<li>Spachtelmasse</li>
<li>Silikon oder Acryl</li>
<li>Kantenschutzprofile</li>
<li>Ausgleichsmasse</li>
<li>Tiefengrund</li>
<li>Rissbrücke</li>
<li>Finish-Masse</li>
</ul>
<h3>Dieses Werkzeug ist zum Spachteln einer Rigips-Wand unerlässlich:</h3>
<ul>
<li>Handfeger</li>
<li>Eimer</li>
<li>Sicherheitsmesser/Cuttermesser</li>
<li>Glättkelle</li>
<li>Handschleifer oder Schleifmaschine</li>
<li>Spachtel</li>
<li>Schleifpapier</li>
<li>Auspresspistole</li>
</ul>
<h2>Rigips-Wände richtig spachteln in drei Schritten</h2>
<p>Da das Spachteln von Rigips-Wänden in mehreren Arbeitsschritten erfolgt und zwischen den Arbeitsschritten teilweise sehr lange Trockenphasen liegen müssen, sollten Sie ausreichend Zeit für die Fertigstellung der Wand einkalkulieren. Die Arbeit selbst erfolgt in drei Schritten:</p>
<h3>Schritt 1: Die Trockenbauwände für das Spachteln vorbereiten</h3>
<p>Dazu müssen Sie als Erstes mit dem Handfeger die Wand säubern, damit Staub oder Schmutz die Haftungseigenschaften der Spachtelmasse nicht behindern. Anschließend sollten Sie die Platten auf Unebenheiten prüfen. Die Schrauben müssen alle mit dem Kopf komplett in der Wand versenkt sein, damit die Fläche wirklich gerade wird. Wo geschnittene Platten aneinanderstoßen, müssen Sie mit dem Cuttermesser eine Fase einschneiden, damit die Spachtelmasse in der Fuge hält. Die Stöße selbst sollten mit einer Rissbrücke bandagiert werden. Dann wird die Spachtelmasse angerührt.</p>
<h3>Schritt 2: Die Gipskartonplatte vorspachteln</h3>
<p>Jetzt werden erst die Fugen zwischen den einzelnen Rigips-Platten gespachtelt. Dazu kommt Spachtelmasse auf ein Glätteisen und wird von rechts nach links oder von unten nach oben über die Fuge geführt. Überstehende Spachtelmasse wird in einem zweiten Schritt mit dem Glätteisen abgezogen und anschließend an einer anderen Stelle in die Fugen gedrückt. So werden zuerst die Fasen zwischen den Platten geglättet, sodass eine durchgehende Fläche entsteht.<br />
Das Gleiche machen Sie dann mit allen Bohr- und Schraublöchern in den Rigips-Wänden. Zu guter Letzt werden die Außenkanten mit einem Kantenschutzprofil gesichert und ebenfalls verspachtelt. Fugen zu Wänden oder Decken füllen Sie mit Acryl oder Silikon aus, damit diese Fugen eine gewisse Bewegungsfreiheit behalten und hier keine Risse auftreten. Nun lassen Sie die Spachtelmasse und das Silikon komplett trocknen, ehe Sie weiterarbeiten.</p>
<p>Tipp: Wenn die Wand komplett getrocknet ist, sollten Sie vor dem nächsten Schritt Ihre Arbeit noch einmal kontrollieren. Bei Bedarf bessern Sie noch einmal nach und lassen die dann ausgebesserten Stellen wieder trocknen. Je sorgfältiger hier gearbeitet wurde, desto besser ist das Endergebnis.</p>
<h3>Schritt 3: Die Gipskartonwand nachspachteln</h3>
<p>Bevor Sie sich an das abschließende Spachteln begeben, sollten Sie die Wand und vor allem die Übergänge von der Spachtelmasse zur normalen Rigips-Wand noch einmal abschleifen. Dann wird eine Finish-Masse auf der kompletten Wand aufgebracht. Diese muss gleichmäßig und grade mit der Glättkelle auf der ganzen Wand verteilt werden. Die Finish-Masse, die vor allem durch besondere Glattheit im Vergleich zu klassischer Spachtelmasse besticht, braucht mindestens 4 Stunden, um zu trocknen. Im Anschluss wird die Wand noch einmal abgeschliffen, um letzte Unebenheiten zu beseitigen. Dann kann die Wand mit dem abschließenden Wandbelag weiterbearbeitet werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Das Spachteln von Rigips-Wänden ist nicht schwierig – es nimmt nur etwas Zeit in Anspruch. Wichtig ist dabei, dass Sie sorgfältig arbeiten. Gerade beim Aufbringen der Finish-Masse kann es notwendig sein, mehrmals über dieselben Stellen zu gehen, um eine wirklich glatte Wand zu erhalten.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Wie lange dauert es, eine Rigips-Wand zu verspachteln?</h3>
<p>Je nach Trocknungsgeschwindigkeit und Notwendigkeit der Nacharbeiten kann die Arbeit ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen.</p>
<h3>Warum sollten Sie Rigips verspachteln?</h3>
<p>Nicht gespachtelte Gipskartonplatten ziehen Feuchtigkeit sehr stark ein, was dazu führt, dass Tapeten, Rauputz oder andere Wandbelage hier nur schwer halten. Wenn Sie Tapeten beispielsweise mit ausreichend Kleister anbringen, halten diese zwar – Sie können Sie aber nicht wieder entfernen, ohne dabei die Wände nachhaltig zu beschädigen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rigips Ständerwerk – die Grundlage einer jeden Rigipswand</title>
		<link>https://handwerkszeug.net/ratgeber/rigips/rigips-staenderwerk-die-grundlage-einer-jeden-rigipswand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doro]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 09:52:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rigips]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wände aus Gipskartonplatten sind perfekt geeignet, wenn es darum geht, den Grundriss eines Hauses oder einer Wohnung ohne großen Aufwand zu verändern. Denn oft ist gar nicht mal die Größe in Form der Quadratmeterzahl einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wände aus Gipskartonplatten sind perfekt geeignet, wenn es darum geht, den Grundriss eines Hauses oder einer Wohnung ohne großen Aufwand zu verändern. Denn oft ist gar nicht mal die Größe in Form der Quadratmeterzahl einer Wohnung oder eines Hauses das Problem, wenn Sie unter Platzmangel leiden. Oftmals ist es eher so, dass der vorhandene Wohnraum durch eine ungünstige Raumaufteilung zum Teil verschwendet wird.<br />
Hier können Sie mit einer Trockenbauwand Problem Abhilfe schaffen. Den Bau einer Rigips-Wand meistern dabei in der Regel auch Hobbyhandwerker. Die wohl wichtigste Voraussetzung dabei ist das Vorhandensein von Richtscheit und Wasserwaage. Denn die Wand soll am Ende ja auch grade werden. Wenn Sie eine Tür einbauen möchten, müssen Sie neben den einfachen Profilen im Ständerwerk auch ein Türprofil einplanen.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Grundlage für jede Schnellbauwand ist das Ständerwerk, das problemlos auch von Hobbyhandwerkern gebaut werden kann</li>
<li>Zwischen den Rigipsplatten lassen sich wunderbar Kabel und Rohre verstecken</li>
<li>Sorgen Sie schon bei der Planung der Wand für ausreichend Anschlüsse in Ihrer neuen Wand und planen Sie die Verlegung entsprechender Kabel mit ein</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Drei Entscheidungen, die Sie noch Baubeginn treffen müssen</h2>
<h3>Bevor Sie sich an den Bau Ihres Ständerwerks begeben, sollten Sie drei Dinge klären.</h3>
<ul>
<li>Wie viele Steckdosen und andere Anschlüsse werden in der Wand benötigt?</li>
<li>Aus welchem Material soll das Ständerwerk sein?</li>
<li>Soll die Wand mit einer Tür ausgestattet sein?</li>
</ul>
<p>Je nachdem, wie Sie die einzelnen Fragen beantworten, müssen Sie die Planungen entsprechend anpassen. Bzgl. der Steckdosen und Anschlüsse müssen Sie entsprechende Kabel im Ständerwerk verlegen, ehe die Platten aufgesetzt werden. Hohlraumdosen für Steckdosen und für Lichtschalter ermöglichen den problemlosen Einbau der Anschlüsse und Schalter in der Rigips-Wand.<br />
Bei der Frage nach dem Material müssen Sie sich zwischen Kanthölzern als Unterlage für die Rigips-Platten oder Metallprofilen entscheiden. Heute werden zumeist Metallprofile verwendet. Diese sind vergleichsweise günstig und verziehen sich nicht. Da Holz arbeitet, kann es hier auch immer zu Bewegungen in der Wand kommen. Das passiert bei einem Metallprofil nicht.<br />
Wollen Sie eine Tür in die Wand einbauen, muss ein entsprechendes Türprofil im Ständerwerk geschaffen werden.</p>
<h2>So bauen Sie ein stabiles Ständerwerk für eine Rigipswand</h2>
<p>Zuerst müssen Sie den späteren Verlauf der Wand genau auf dem Boden, der Decke und den Wänden des Raumes, in dem die Wand eingezogen werden soll, einzeichnen. Dabei sollten Sie immer wieder zu Richtscheit und Wasserwaage greifen, um sicherzustellen, dass Ihre Zeichnungen auch gerade sind.<br />
Anschließend werden die UW-Profile für den Boden und die Decke zugeschnitten und mit einem selbstklebenden Dichtungsbändern beklebt. Anschließend werden die Profile im Boden und in der Decke verankert. Danach werden die CW-Profile – ebenfalls mit einem Dichtungsband beklebt – senkrecht an den beiden Wänden rechts und links angebracht.<br />
Tipp: Zum Schneiden der Profile kann, wenn Sie sich für Metallprofile entscheiden, eine Blechschere genutzt werden. Diese macht am wenigsten Lärm. Ansonsten ist eine Stichsäge mit einem entsprechenden Blatt ebenso geeignet wie eine Trennscheibe.<br />
In der Folge werden die weiteren CW-Profile in die UW-Profile eingestellt. Der Abstand der Profile richtet sich nach der Breite der Platten. Sind die Gipskartonplatten 1250 mm breit, sollten die Profile 625 mm auseinanderstehen.<br />
Damit die CW-Profile in den UW-Profilen nicht verrutschen, empfiehlt es sich, diese mit einer Profilverbindungszange zu verbinden.<br />
Wenn Sie eine Tür einsetzen möchten, müssen Sie einmal den Abstand zwischen zwei CW-Profilen an die Breite der Tür anpassen. Sie stellen diese beiden Profile auf und befestigen diese mit entsprechenden Winkeln in den Boden- und Deckenprofilen. Vorher verbinden Sie diese am oberen Ende der Tür mit einem Türsturzprofil. Über dem Türsturzprofil müssen Sie ein kleines Profil an der Stelle anbringen, an welcher der Abstand zum vorherigen Profil (625 mm) passt. Das nächste Profil nach der Tür setzen Sie so, dass der Abstand zwischen dem kleinen Profilstück über der Tür und dem nächsten kompletten Profil wiederum 625 mm beträgt.<br />
Wenn alle Profile stehen, können Sie diese mit den Gipskartonplatten beplanken und fertig ist die Trockenbauwand. Diese können Sie nun spachteln, tapezieren oder anderweitig weiterverarbeiten.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Bau eines Ständerwerks ist denkbar einfach. Auch wenn dafür heute meistens Metallprofile verwendet werden, lassen sich diese leicht durch Kanthölzer in der Materialauswahl ersetzen.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Was kostet ein Ständerwerk für Rigipsplatten?</h3>
<p>Die einzelnen Profile erhält man bereits für rund 10,00 Euro das Stück. Wie teuer genau das Ständerwerk wird, hängt von der Länge und eventuell noch gewünschten Extras wie einer Tür ab.</p>
<h3>Wofür braucht man ein Ständerwerk?</h3>
<p>Ein Ständerwerk ist die Grundlage für eine Trockenbauwand im Innenausbau und eine einfache Möglichkeit, den Grundriss nach den eigenen Wünschen umzugestalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://handwerkszeug.net/ratgeber/rigips/rigips-staenderwerk-die-grundlage-einer-jeden-rigipswand/">Rigips Ständerwerk – die Grundlage einer jeden Rigipswand</a> erschien zuerst auf <a href="https://handwerkszeug.net">handwerkszeug.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Decken abhängen – mit Rigips-Platten kein Problem</title>
		<link>https://handwerkszeug.net/ratgeber/rigips/decken-abhaengen-mit-rigips-platten-kein-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doro]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 09:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rigips]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es kann viele Gründe geben, um eine Decke abzuhängen. Da wären beispielsweise sehr hohe Räume in einem Altbau. Diese erzeugen zumeist ebenso hohe Heizkosten, da hier die Wärme schnell nach oben steigt und so viel [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann viele Gründe geben, um eine Decke abzuhängen. Da wären beispielsweise sehr hohe Räume in einem Altbau. Diese erzeugen zumeist ebenso hohe Heizkosten, da hier die Wärme schnell nach oben steigt und so viel Heizenergie notwendig ist, um eine angenehme Wärme im Raum zu erzeugen. Das Abhängen von Decken kann darüber hinaus noch eine Reihe weiterer Vorteile mit sich bringen.<br />
Da wäre die Möglichkeit, in dem entstehenden Hohlraum durch den Verbau von Dämmmaterial die Wärmedämmung und die Trittschalldämmung gleichermaßen zu erhöhen. Außerdem bietet eine abgehängte Decke aus Rigips-Paneelen die Möglichkeit, an verschiedenen Stellen in der Decke Halogenspots und andere Leuchtmittel zu installieren. So können Sie mit Hilfe punktuell gesetzter Beleuchtungshighlights die Wohnatmosphäre in Ihren Räumen erheblich verbessern.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Rigips Paneele sind eine einfache Möglichkeit, Decken schnell und effektiv abzuhängen</li>
<li>Rigipsplatten können gleichermaßen für eine direkte Verarbeitung an der Decke wie auch für das klassische Abhängen von Decken verwendet werden</li>
<li>Auch für Hobbyhandwerker ist das Abhängen einer Decke mit Rigipsplatten einfach zu erledigen</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Das brauchen Sie, um eine Decke mit Rigipsplatten abzuhängen</h2>
<p>Um eine Decke abzuhängen, brauchen Sie verschiedene Materialien. Hier haben wir die wichtigsten Dinge einmal zusammengetragen:</p>
<ul>
<li>UD-Wandanschlussprofile</li>
<li>Dichtungsband</li>
<li>Ösendraht</li>
<li>Schnellabhänger</li>
<li>CD-Deckenprofile als Grundprofile</li>
<li>CD-Deckenprofile als Tragprofile</li>
<li>Rigips-Platten</li>
</ul>
<h2>So funktionierts – Decke abhängen in vier Schritten</h2>
<p>Das Abhängen der Decke funktioniert in vier einfachen Schritten. Dabei ist es wichtig, genau zu arbeiten, damit die Decke am Ende gerade ist. Eine abgehängte Decke ist auch eine gute Möglichkeit, unebene oder beschädigte Decken zu kaschieren bzw. im Rahmen einer Renovierung zu verdecken.</p>
<h3>Das Anbringen der DU-Wandabschlussprofile</h3>
<p>Die Wandabschlussprofile werden rundherum im Raum an der Wand angebracht. Dazu ist es als erstes notwendig, die Stelle, an der die neue Decke eingezogen werden soll, rundherum zu markieren. Anschließend werden die Wandabschlussprofile angebracht. Die Rückenseite der Profile sollten mit einem Dichtungsband abgeklebt werden, um eine Entkopplung zu erzielen. Beim Befestigen ist darauf zu achten, dass die Profile absolut in der Waage sind.</p>
<h3>Die Grundbefestigung anlegen</h3>
<p>Bei abgehängten Decken werden für die Grundbefestigung Schnellabhänger benötigt. Diese sind mit einem Ösendraht versehen, sodass dieser Draht von der Decke herabhängt bis zu der Stelle, an der die Decke eingezogen werden soll. Die Drähte müssen fest in der bereits vorhandenen Decke verankert werden, da hieran ein Großteil des Gewichts der neuen Decke hängt. Auch hier ist darauf zu achten, dass die Drähte gleichmäßig lang sind. Bei einer bereits im Ursprung schiefen Decke kann es passieren, dass Sie die Drähte an einigen Stellen kürzen müssen.</p>
<p>Tipp: Wenn Sie die Decke nicht komplett abhängen, sondern nur mit Rigipsplatten verkleiden möchten, eignen sich Direktabhänger am besten dazu. Hierbei handelt es sich um Profile, die als Verplankung direkt an der Decke angebracht werden. An dieser Verplankung wird die neue Decke befestigt.</p>
<h3>Die Profile anlegen</h3>
<p>Anschließend müssen die an den Ösendrähten befestigten Schnellabhänger in die CD-Deckenprofile die als Grundprofile vorgesehen sind, eingedreht werden. Der Splint muss an den Schnellabhängern einklicken, damit die Profile gut gesichert sind. Die Deckenprofile sollten an jeder Stelle zu den Wänden mindestens 5 cm Abstand einhalten.<br />
Auf die Grundprofile werden anschließend die CD-Deckenprofile aufgelegt, die als Tragprofile verwendet werden. Diese werden an den Kreuzungspunkten mit Kreuzverbindern befestigt. Die Tragprofile müssen von der Höhe her so angelegt sein, dass Sie in die seitlichen Wandprofile eingefügt werden können. Wichtig ist, bei den Abständen darauf zu achten, dass diese zu den Maßen der verwendeten Rigips-Platten passt.</p>
<h3>Die Decke beplanken</h3>
<p>Zu guter Letzt werden die Rigipsplatten an den Profilen befestigt. Sind diese soweit fest, muss die Decke noch gespachtelt werden. Hierbei geht man genauso vor wie beim Spachteln einer Rigipswand.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Das Abhängen einer Decke mit Rigips-Platten ist denkbar einfach. Wichtig ist dabei, von Anfang an genau zu arbeiten. Sollen Lichtinstallationen in der Decke vorgenommen werden, müssen diese zwischen den Schritten drei und vier entsprechend vorbereitet und im Schritt vier schließlich finalisiert und angeschlossen werden.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Warum lohnt es sich, eine Decke abzuhängen?</h3>
<p>Sie sparen Heizkosten. Außerdem können Sie neben der zusätzlichen Dämmmöglichkeit auch die Beleuchtung neu ausrichten und Kabel aller Art über der neuen Decke verschwinden lassen.</p>
<h3>Wie tief kann eine Decke abgehängt werden?</h3>
<p>Ösendrähte für Schnellabhänger bekommen Sie in Längen zwischen 12,5 cm und 2 Metern.</p>
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		<title>Mit dem richtigen Rigips-Plattenheber perfekte Ergebnisse erzielen</title>
		<link>https://handwerkszeug.net/uncategorized/mit-dem-richtigen-rigips-plattenheber-perfekte-ergebnisse-erzielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hobbyschrauber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2021 13:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rigips]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Trockenbau spielen Rigips-Wände in den letzten Jahren eine immer größere Rolle. Der Transport und das Aufstellen von Rigips-Platten sind dabei denkbar einfach. Das liegt vor allen Dingen daran, dass diese Platten vom Gewicht her [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Trockenbau spielen Rigips-Wände in den letzten Jahren eine immer größere Rolle. Der Transport und das Aufstellen von Rigips-Platten sind dabei denkbar einfach. Das liegt vor allen Dingen daran, dass diese Platten vom Gewicht her vergleichsweise leicht daherkommen. Dennoch empfehlen viele Hersteller von entsprechenden Gipskartonplatten, die Verarbeitung am ehesten mit zwei Personen vorzunehmen. Denn die Platten sind oft sehr unhandlich und groß gestaltet.</em></p>
<p><em>Damit Sie die Verarbeitung der Gipskartonplatten auch allein problemlos meistern können, gibt es verschiedene Hilfsmittel auf dem Markt. Ein Werkzeug, dass heute keinem Handwerker, der regelmäßig im Trockenbau arbeitet, mehr fehlen darf, ist dabei der Rigips-Plattenheber. Wir haben hier die wichtigsten Informationen rund um den Heber für Gipskartonplatten für Sie zusammengefasst.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Es gibt verschiedene Plattenheber für <a href="https://handwerkszeug.net/ratgeber/rigips-die-perfekte-wand-fuer-ihr-trockenbauprojekt/">Gipskartonplatten</a>, sowohl in der Funktionsweise als auch in der Leistungsfähigkeit</li>
<li>Wer allein mit Gipskartonplatten arbeitet, sollte auf jeden Fall auf einen Plattenheber zurückgreifen</li>
<li>Den richtigen Plattenheber können Sie bei einem Verleih von Baumaschinen auch problemlos ausleihen</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Was genau ist ein Rigips-Plattenheber eigentlich?</h2>
<p>Ein Rigips-Plattenheber ist eine Montagehilfe. Hier werden Rigips-Platten an einer entsprechenden Stelle befestigt und können so problemlos an der jeweils zu verarbeitenden Stelle montiert werden. Damit die Arbeit mit einem Plattenheber problemlos vonstattengehen kann, ist es wichtig, schon beim Kauf des richtigen Plattenhebers einige Punkt zu beachten.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Worauf gilt es beim Kauf eines Plattenhebers für Gipskartonplatten zu achten?</h2>
<p>Als Erstes ist es wichtig, einen Plattenheber zu finden, der tatsächlich für die Arbeit mit Rigips-Platten geeignet ist. Es gibt verschiedene Varianten von Plattenhebern am Markt. Da wären einmal einfache Plattenheber, die problemlos auch einhändig bedient werden können. Diese sind mit einem Griffbügel und einer Schiene ausgestattet, auf der zwei Haltebacken die zu greifende Platte von zwei Seiten umschließen. Wenn die Haltebacken befestigt sind, kann die Platte einfach angehoben werden. Alternativ gibt es diese Variante auch mit einem Saugnapf. In diesem Fall wird im Saugnapf ein Vakuum erzeugt, wodurch die Platte an Plattenheber gehalten wird.</p>
<p>Diese beiden Varianten eignen sich allerdings vor allem für kleinere Platten und für Fliesen. Hiermit können Betonplatten, wie Sie beispielsweise im Garten für die Gestaltung von Wegen und Terrassen verwendet werden oder anderes Steinzeug problemlos angehoben und genau an der benötigten Stelle abgesetzt werden. Für das Anheben, den Transport oder das Verarbeiten von Gipskartonplatten sind solche Plattenheber jedoch meist zu klein. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Auswahl des richtigen Plattenlifts auf die Größe des Modells achten. Die Varianten, die wirklich für Gipskartonplatten geeignet sind, werden oft auch als „xxl Plattenheber“ bezeichnet.</p>
<p>Sie sind schon vom Aufbau her gänzlich anders gestaltet. Mit einem oder mehreren Füßen, einem Gestänge und einer breiten Hebe- und Haltebereich, der die Platten variabel vom Boden aufheben und mechanisch so weit gestreckt werden kann, dass die Platten auch an der Decke oder eben an der Wand verarbeitet werden können. Damit der Trockenbaulift auch eine echte Hilfe in Sachen Transport der Gipskartonplatten ist, sind die meisten Varianten mit Rollen an den Füßen ausgestattet. So muss der Handwerker die Rigipsplatte nur noch in dem Raum ablegen, in dem sie verarbeitet werden soll. Dann kann sie mithilfe des Plattenhebers von der Ablagestelle weg angehoben und direkt an die Stelle transportiert werden, an der sie verarbeitet werden soll.</p>
<p>Haben Sie einen Paneelheber gefunden, der von der Größe her für das Heben und Verarbeiten von Gipskartonplatten geeignet ist, sollten Sie vor dem Kauf noch einige weitere Faktoren beachten.</p>
<h3>Die Traglast ist ein wichtiger Faktor</h3>
<p>Ein wichtiger Punkt ist die maximal zugelassene Traglast. Eine Rigips-Platte bringt, je nach Stärke und Ausgestaltung, zwischen 8 und 26 kg pro Quadratmeter Plattenfläche auf die Waage. Daher ist es wichtig, vor der Auswahl des richtigen Plattenhebers, genau zu wissen, was für Rigips-Platten Sie Verarbeiten möchten. Die meisten Modelle kommen mit einer zugelassenen Traglast von maximal 48 Kilogramm daher. Plattenheber mit höherer Traglast sind auch preislich höher angesiedelt. Wenn Sie ein Modell mit einer deutlich höheren Traglast benötigen, kann es sinnvoll sein, auf den Kauf zu verzichten und für ein einzelnes Projekt auf ein hochwertiges Mietmodell zurückzugreifen.</p>
<h3>Auf die Ausstattung kommt es an</h3>
<p>Bei der Frage nach dem richtigen Rigips-Plattenheber ist natürlich auch die Ausstattung des jeweiligen Modells wichtig. Vom Aufbau her ähneln sich Plattenheber, die als Montagehilfe von Rigips-Platten geeignet sind, sehr. Der größte Unterschied besteht darin, dass viele Modelle mit Rollen ausgestattet sind, während einige wenige Hersteller auf diese verzichten. Außerdem stellt sich die Frage nach der maximal breite der Auflagefläche. Rigips-Plattenheber verfügen in der Regel über eine Auflagefläche und rechts und links über entsprechende Lastarme zum Halten der Platten. Hier ist es wichtig zu wissen, welche Plattenmaße maximal getragen werden können.</p>
<p>Manche Hersteller bieten für ihre Plattenheber Verlängerungen zu den jeweiligen Standardmaßen an. Gerade wenn Sie mit besonders breiten Rigips-Platten arbeiten, kann eine solche Erweiterung des Grundmodells notwendig sein, um die Platten problemlos zu heben und an der richtigen Stelle anzubringen.</p>
<h3>Achten Sie auf die geplanten Anwendungsgebiete</h3>
<p>Rigips-Platten werden zumeist für den Bau oder die Verkleidung von Wänden oder für den Dach- und Deckenausbau verwendet. Je nachdem, ob Sie mit einer Rigips-Platte eine Dachschräge von innen verkleiden möchten oder ob die Platte einfach in eine Ständerwand eingesetzt werden soll, müssen Sie in unterschiedlichen Höhen arbeiten. Dafür ist es wichtig zu wissen, wie weit ein Rigips-Plattenheber jeweils ausziehbar ist. Für ein bequemes Arbeiten auch im Deckenbereich sollte das jeweilige Modell bis zu 3 Meter ausziehbar sein.</p>
<h2>Leihen oder kaufen? Vor- und Nachteile im Überblick</h2>
<p>Für Heimwerker ist der Preis eines guten Plattenhebers für die Verarbeitung von Rigips Produkten manchmal zu hoch – vor allem, wenn Modelle mit einer höheren Traglast oder einer größeren Haltefläche benötigt werden. Standardmodelle in guter Qualität sind oftmals bereits problemlos ab 150 Euro erhältlich. Doch auch hier gilt: Wer nur einmal ein Projekt mit Rigips-Platten plant und damit schon nach einem Tag fertig ist, kann durch eine Leihe Geld sparen.</p>
<p>Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: Leihmodelle vom Profi sind besser in der Qualität und Ausgestaltung. Darüber hinaus können Sie sich bei einem Verleih für Baumaschinen vor dem Mieten der entsprechenden Montagehilfe genau beraten lassen, welches Modell Sie wirklich benötigen.</p>
<p>Es gibt allerdings auch Nachteile bei einer Leihe. Denn auch im Verleih erreichen die Kosten für einen Plattenheber schon nach wenigen Tagen die Kosten für ein gutes neues Modell. Als Hobbyhandwerker benötigen Sie darüber hinaus zumeist kein Profimodell für Ihre Tätigkeit – als Profi hingegen benötigen Sie den Plattenlift wahrscheinlich so häufig, dass eine Leihe ohnehin nicht infrage kommt. Wer also mit gewisser Regelmäßigkeit mit Rigips-Platten zu tun hat oder ein größeres Bau- oder Ausbauprojekt plant, sollte eher auf den Kauf eines guten Mittelklasse-Plattenhebers als auf die Ausleihe eines Profiproduktes setzen.</p>
<h2>FAQ &#8211; Fragen zum Plattenheber</h2>
<h3>Wie funktioniert ein Plattenheber?</h3>
<p>Plattenheber für Rigips-Platten verfügen über eine Ablagestange und zwei Lastarme, mit denen die Platte rechts und links gehalten wird. Da das Gestände flexibel ist, kann die Haltekonstruktion soweit gesenkt werden, dass die Platte aufgehoben und befestigt werden kann. Dann wird sie über die Teleskopfunktion des Gestänges an die Stelle befördert, an der sie benötigt wird.</p>
<h3>Wo kann man einen Rigips-Plattenheber kaufen oder leihen?</h3>
<p>Leihen kann man entsprechende Plattenheber im Baumaschinenverleih vor Ort. Kaufen können Sie einen Rigips-Plattenheber entweder im Fachmarkt vor Ort oder problemlos direkt im Internet. Hier bieten verschiedene Händler eine breite Auswahl an interessanten und hochwertigen Modellen an.</p>
<h3>Gibt es Einsatzbereiche, in denen ein Paneelheber unverzichtbar ist?</h3>
<p>Vor allem wenn Sie allein arbeiten und die Rigips-Platten im Deckenbereich verarbeitet werden sollen, ist ein solcher Paneelheber unverzichtbar.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rigips – die perfekte Wand für Ihr Trockenbauprojekt</title>
		<link>https://handwerkszeug.net/ratgeber/rigips/rigips-die-perfekte-wand-fuer-ihr-trockenbauprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hobbyschrauber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 10:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hochdruck-Start1]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Rigips]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich schon einmal etwas mit den Themen Innenausbau oder Trockenbau auseinandergesetzt hat, wird dabei unweigerlich über den Begriff Rigips gestolpert sein. Rigips-Platten gelten als die perfekten Hilfsmittel für den Innenausbau und den Trockenbau an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer sich schon einmal etwas mit den Themen Innenausbau oder Trockenbau auseinandergesetzt hat, wird dabei unweigerlich über den Begriff Rigips gestolpert sein. Rigips-Platten gelten als die perfekten Hilfsmittel für den Innenausbau und den Trockenbau an sich. Dabei ist Rigips erst einmal eigentlich nicht mehr als der Name eines Unternehmens, dass Gipskartonplatten seit Langem in hoher Qualität in Deutschland herstellt. So wie in anderen Produktbereichen ist der Begriff Rigips im Laufe der Jahre zu einem Synonym für eben diese Gipskartonplatten geworden.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Es gibt verschiedene Rigips-Wände für unterschiedliche Nutzungsansätze</li>
<li>Für die Verarbeitung von Gipskartonwänden braucht man nur wenige Werkzeuge</li>
<li>Gipskarton ist ein ökologisch hochwertiger Baustoff</li>
<li>Wer Dinge an Rigips-Wänden aufhängen möchte, muss dabei einige Dinge beachten</li>
<li>Gipskarton bringt im Trockenbau eine ganze Reihe von Vorteilen im Vergleich zum Massivbau</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Woraus besteht Rigips eigentlich?</h2>
<p>Hier unterscheidet man zwischen ganz klassischen Gipskartonplatten und modernen Gipsfaserplatten. Je nach Verwendungszweck und zur Verfügung stehendem Budget fällt die Entscheidung auf die eine oder andere Variante. Klassische Gipskartonplatten eignen sich vor allem für das einfache Einziehen einer Wand in einen bestehenden Wohnraum.</p>
<p>Eine klassische Gipskartonplatte besteht aus einem Kern aus Gips, der von zwei Kartonagen flankiert wird. Diese Kartonseiten geben der Platte ihren Halt. Gipskartonplatten können dabei aus<strong> herkömmlichem Gips</strong> bestehen oder aus modernem <strong>REA-Gips</strong>.</p>
<blockquote><p>Bei REA-Gips handelt es sich um einen Stoff, der bei der Verarbeitung von Braunkohle in entsprechenden Kraftwerken als Abfallprodukt gewonnen wird. Da hier ein Abfallprodukt aus der Kohleverarbeitung genutzt wird und dabei auf den Abbau natürlicher Gipsvorkommen verzichtet werden kann, wird REA-Gips heute von vielen Fachleuten als die naturfreundlichere Variante betrachtet.</p></blockquote>
<p>Gipsfaserplatten, wie sie beispielsweise von der Firma Rigips hergestellt und verkauft werden, bestehen ebenfalls aus Naturgips oder REA-Gips und werden zusätzlich <strong>durch Zellulosestoffe verstärkt</strong>. Dabei wirkt der beigefügte Zellulosestoff als Faserverstärkung, die für eine höhere Stabilität der Gipsfaserplatte sorgt.</p>
<p>Je nach geplanter Nutzung kann eine Gipskartonplatte zusätzlich mit verschiedenen Imprägnierungen oder Beschichtungen versehen sein.</p>
<h2>Wozu werden Rigips-Platten genutzt?</h2>
<p>Gipskartonplatten kommen im Innenausbau zum Einsatz. Hier im Trockenbaubereich kann man nahezu jede nicht tragende Wand mit Hilfe eines entsprechenden Ständerwerks und der passenden Rigips-Platten hochziehen. Das geht deutlich schneller als in der Massivbauweise und bringt dazu auch noch einen oder anderen Vorteil.</p>
<p>Gipskartonplatten können dabei sowohl in normalen Wohnräumen als auch in Feuchträumen genutzt werden. Je nach geplanter Nutzung bedarf es speziell verarbeiteter Gipskartonplatten.</p>
<p>Auch für den Dachausbau sind Platten aus Gipskarton wunderbar geeignet. Als Abschluss für die Dämmung und als Decke im Dachgeschoss eignet sich die Rigips-Platte unter anderem, weil sie nicht nur eine große Fläche bietet, sondern dazu aufgrund des Zusammenspiels zwischen Gipskern und Kartonage rundherum auch vergleichsweise biegsam ist. Dazu kommt das Gipskartonplatten problemlos zugeschnitten und damit an jede benötigte Größe angepasst werden können.</p>
<h2>Welche Arten von Rigips-Platten gibt es und welche Besonderheiten haben sie?</h2>
<p>Vom Prinzip und dem generellen Aufbau her sind alle Rigips-Platten gleich. Der Kern besteht aus Naturgips oder aus REA-Gips. Dieser wird auf einen Karton aufgebracht und von der anderen Seite her mit einem weiteren Karton umschlossen.</p>
<p>Den ersten Unterschied unter den verschiedenen Gipskartonplatten gibt es, wenn weitere Zellulosefasern zum Einsatz kommen. Der Kern kann also durch organische oder anorganische Materialien verstärkt werden.</p>
<p>Ein zweiter Unterschied liegt in erster Linie in der Stärke der Platten. So gibt es standardmäßig die folgenden Plattenstärken:</p>
<ul>
<li>6,0 mm oder 6,5 mm bei sogenannten Renovierboards</li>
<li>9,0 mm bei klassischen Trockenbauplatten</li>
<li>12,5 mm, 15,0 mm oder 18,0 mm bei sogenannten Ausbauplatten</li>
<li>20 mm oder gar 25 mm bei Massivbauplatten</li>
</ul>
<p>Experten empfehlen in der Regel, für eine Rigips-Wand eine Platte der Stärke 12,5 mm oder 15 mm zu verwenden. Dünnere Platten machen nur Sinn, wenn hier eine vorhandene Wand verkleidet werden soll oder eine Wand eingezogen werden soll, an die keine Lasten angebracht werden sollen und die keine besonderen dämmenden Eigenschaften benötigt. Stärkere Platten sind nur dann erforderlich, wenn große Gewichte an der jeweiligen Wand angebracht werden sollen oder wenn eine besonders massive Wand entstehen soll.</p>
<p>Der dritte Unterschied zwischen den einzelnen Platten lässt man durch eine Veredelung, Imprägnierung oder anderweitige Beschichtung des Kartons gestalten.</p>
<p>Je nachdem, wie die einzelnen Platten genau gestaltet sind, haben sie besondere Fähigkeiten oder können in besonderen Bereichen eingesetzt werden. Hier haben wir die wichtigsten Typen unter den Gipskartonplatten einmal zusammengefasst.</p>
<h3>&#8211;        Die normale Gipskartonplatte (GKB)</h3>
<p>Die normale Gipskartonplatte sollte im Idealfall mindestens mit einer Stärke von 12,5 mm daherkommen. Diese Platten wirken für die Luft im Raum feuchtigkeitsregulierend, sind allerdings nicht wasserabweisend und daher auch nicht für den Feuchtbereich geeignet. Sie gelten als unbrennbar. Die Luftschalldämmung bei diesen Platten ist nicht besonders hoch – allerdings kann diese durch eine entsprechende Beplankung erhöht werden.</p>
<p>Diese Platten sind perfekt geeignet für leichte, nicht tragende Innenwände oder für abgehängte Decken. Bei der Auswahl der richtigen Platte für einen Dachbodenausbau sollte man beachten, dass hier höhere Anforderungen an das Thema Brandschutz gestellt werden. Auch wenn Rigips-Platten ab einer gewissen Stärke nahezu grundsätzlich als unbrennbar gelten, entsprechen Sie damit noch lange nicht den gültigen Brandschutzverordnungen.</p>
<h3>&#8211;        Die Gipskarton-Putzträger-Bauplatte (GKP)</h3>
<p>Hierbei handelt es sich um eine Rigips-Platte mit einem ganz besonderen Kartonmantel. Dieser ist sehr stark saugend und bringt so für entsprechenden Gipskarton-Putz einen starken Halt mit. Aus diesem Grund gilt die GKP als die perfekte Wahl als Untergrund für gipshaltige Putze. Auch hier sollte auf eine Platte mit einer Mindeststärke von 12,5 mm zurückgegriffen werden. Grundsätzlich geht man ab dieser Stärke davon aus, dass die Platte nicht brennbar ist. Auch diese Variante verfügt nur über eine sehr begrenzte Schalldämmung.</p>
<h3>&#8211;        Die Gipskartonplatte für Brand&lt;schutzbereiche (GKF)</h3>
<p>Diese Gipskartonplatte kann aufgrund ihrer besonders hohen Kerndichte einem Feuer sehr lange standhalten, ohne dass sich dabei die Form der Wand verändert. Es droht also nicht so schnell ein Einsturz durch ein Feuer. Die Glasfaserarmierung im Kern trägt ebenfalls zum Brandschutz und zur Stabilität der Platte bei.</p>
<p>Ab einer Stärke von 20 mm kann sie als Bekleidung für nicht tragende Feuerschutzwände verwendet werden. Ihre Luftschalldämmung liegt im mittleren Bereich und damit schon deutlich über der einer normalen Gipskartonplatte.</p>
<h3>&#8211;        Die imprägnierte Gipskartonplatte für mit Feuerschutz (GKFi)</h3>
<p>Die imprägnierte Gipskartonplatte mit Feuerschutz verfügt im Großen und Ganzen über dieselben Eigenschaften wie die Gipskartonplatte für Brandschutzbereiche. Hier gibt es nur einen erheblichen Unterschied: Durch die Imprägnierung kann diese Platte schon ab einer Stärke von 12,5 mm auch in Feuchtbereichen mit einem besonderen Brandschutzbedarf eingesetzt werden.</p>
<h3>&#8211;        Die imprägnierte Gipskarton-Bauplatte (GKBi)</h3>
<p>Der Gipskern und die Kartonage werden hier zusätzlich durch Kunstharz geschützt. Dadurch wird die Aufnahme von Feuchtigkeit erschwert. Außerdem beschleunigt das den Abbau einmal aufgenommener Feuchtigkeit. Auch wenn hier die Regulierung von Feuchtigkeit in der Platte stark verbessert ist im Vergleich zu anderen Varianten sollte auch diese Platte nicht durchgehend hoher Feuchtigkeit ausgesetzt werden.</p>
<p>Allerdings eignet sich die imprägnierte Gipskarton-Bauplatte ab einer Stärke von 12,5 mm hervorragend für einen Einsatz in Feuchträumen wie der Küche oder dem Badezimmer. Als zusätzlicher Schutz beinhaltet die Imprägnierung Fungizide, die die Platte vor Schimmel oder Pilzbefall schützen.</p>
<h3>&#8211;        Die mit Blei kaschierten Gipskarton-Platten</h3>
<p>Diese Platten kommen eigentlich nur im medizinischen Bereich sowie in Laboren und Forschungseinrichtungen zum Einsatz. Sie bieten einen effektiven Strahlenschutz und sind daher in Bereichen mit erhöhter Strahlenbelastung eine gute Alternative.</p>
<h2>Wie kann man Rigips am besten verarbeiten?</h2>
<p>Früher wurden Gipskartonwände hochgezogen, indem eine Unterkonstruktion aus Holzbalken gebaut wurde. Auf diese Holzbalken wurden dann die Rigips-Platten aufgeschraubt oder angenagelt. Aufgrund der schlechten Verarbeitung von Feuchtigkeit der früher verwendeten Holzbalken ist man inzwischen in vielen Fällen zu einer anderen Bauweise gewechselt.</p>
<p>Heute werden UW-Rahmenprofile an der Decke und am Boden angebracht. Zwischen diesen Rahmenprofilen werden CW-Ständerprofile eingeschraubt. Auf diesem Profilraster werden nun die Rigips-Platten aufgelegt und angeschraubt. Wenn Sie Türen einbauen wollen, gibt es hierfür noch einmal Extraprofile, die Sie in den UW-Rahmenprofile und die CW-Ständerprofile einbauen können.</p>
<p>Wenn Sie beabsichtigen, an bestimmten Stellen Ihrer Rigips-Wand Schränke, Regale oder andere Dinge aufzuhängen, ist es sinnvoll, die Wand an der entsprechenden Stelle von hinten zu beplanken. Dabei wird die Rigips-Wand entsprechend verstärkt, damit Dübel und Schrauben später hier Halt finden.</p>
<p>Je nach Gewicht der geplanten Last an der Wand sollte die Rigips-Wand einfach oder doppelt beplankt werden. Bei besonders schweren Gegenständen wie Spülsteinen, Hänge-WCs oder schweren Hängeschränken ist es wichtig, schon bei der Ständerwand entsprechende Einbauten vorzunehmen. Hier sollten vorher entsprechende Traversen in der Ständerwand eingebaut werden, um der Wand den notwendigen Halt zu geben.</p>
<p>Den Hohlraum zwischen den Rigips-Wänden können Sie auf verschiedene Arten nutzen. So können solche Hohlräume beispielsweise genutzt werden, um Kabel in der Wand verschwinden zu lassen. Dazu bietet sich die Möglichkeit, den Hohlraum mit Dämmmaterial auszufüllen und so eine zusätzliche Wärmedämmung zu erhalten.</p>
<h3>Wenn die Wand errichtet wurde</h3>
<p>Wenn die nackte Gipskartonwand steht, gilt es diese fest mit der Decke und den Wänden zu verbinden. Dazu wird die Spalte zwischen Decken und Wänden und der Rigips-Wand verfugt. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass Gips ein Stoff ist, der atmet und der eine gewisse Bewegungsfreiheit braucht. Damit es daher nicht zu Rissen in der Fuge oder gar zu Schäden an der Wand selbst kommt, ist es wichtig, die Fugen zwischen Decken, Böden, Wänden und der neu entstandenen Gipskartonwand mit dauerelastischer Acrylmasse auszuspritzen. Wenn diese Acrylmasse getrocknet ist, kann auch die Fuge überspachtelt werden.</p>
<p>Anschließend wird die komplette Wand mit einer entsprechenden, auf Gips basierenden Spachtelmasse verspachtelt. In der Folge ist die Wand abzuschleifen, sodass hier keine Unebenheiten und Schattierungen mehr verbleiben.</p>
<h3>So kann die Wand nun weiterbearbeitet werden</h3>
<p>Mit einer Wand aus Gipskarton können Sie im Endeffekt alles machen – sie kann gestrichen werden, mit Rauputz versehen oder tapeziert werden. Wichtig ist ,dabei zu beachten, dass Gips ein Stoff ist, der besonders viel Feuchtigkeit zieht. Das bedeutet beispielsweise, wenn Sie eine Tapete auf eine Wand aus Gipskarton und Gipsspachtel aufbringen möchten, dass der Kleister viel zu schnell in die Wand einziehen wird.</p>
<p>Auch Farbe kann so nicht richtig wirken. Letztlich gibt es dabei einen einfachen Ausweg. Vor der weiteren Verarbeitung der Wand muss die Fläche komplett mit einem Tiefengrund für Gipsspachtel oder für Rigips-Wände bearbeitet werden. Dafür muss der Tiefengrund mit einer Farbrolle oder einem Quast großzügig auf der gesamten Fläche verteilt werden.</p>
<p>Wenn Sie sicherstellen möchten, dass das Grau des Untergrundes anschließend nicht durch eine farbige oder helle Tapete durchscheint, gibt es auch ein einfaches Mittel. Fügen Sie dem Tiefengrund einfach etwas weiße Farbe hinzu. Dann bekommt der Untergrund bereits eine helle Grundierung und die Gefahr, dass Schattierungen oder Grautöne durch die Tapete hindurchschimmern, wird deutlich geringer. Wenn Sie die Wand anschließend streichen möchten, sind Sie an dieser Stelle bereits fertig.</p>
<h4>Wenn Tapeten auf die Wand sollen</h4>
<p>Wände aus Rigips-Platten können mit allen gängigen Tapeten beklebt werden. Wichtig ist dabei, dass die Wand gut grundiert wurde und dass der Tiefengrund rund 24 Stunden Zeit hatte, einzuziehen. Oft ist es sinnvoll, die Wand in einem zweiten Durchgang noch einmal zu grundieren – vor allem dann, wenn anschließend Tapeten aufgebracht werden sollen. Denn wenn eine Wand aus Gipskarton nicht hinreichend vorbereitet wurde, bevor die Tapeten aufgebracht werden, können die Tapeten anschließend nicht wieder gelöst werden. Zumindest nicht, ohne das erhebliche Schäden an der Wand entstehen.</p>
<p>Wer beispielsweise die nackte Rigips-Wand tapeziert, läuft Gefahr, die Kartonage im Fall einer Renovierung stark zu beschädigen. Hier sind erst die Spachtelmasse und dann die Grundierung besonders wichtig, damit auch ein Tapetenwechsel ohne größere Schäden an der Wand vonstattengehen kann. Ist die Wand hinreichend grundiert, geht es an die Auswahl der richtigen Tapete. Hier stehen Papiertapeten, Vliestapeten und Raufasertapeten zur Auswahl. Der Vorteil einer Raufasertapete ist sicherlich der, dass hier Unebenheiten und farbliche Unterschiede auf dem Untergrund am wenigsten ins Gewicht fallen. Wird eine Raufaser verklebt und anschließend gestrichen, ist von der darunter befindlichen Wand nicht mehr viel zu sehen.</p>
<p>Papiertapeten sind im Vergleich zur modernen Vliestapete oftmals günstiger, dafür aber umständlicher in der Verarbeitung. Hier muss die Tapete erst mit dem Kleber eingeweicht werden und kann dann erst auf der Wand aufgebracht werden. Bei der Vliestapete bringen Sie den Vliestapetenkleber einfach auf der Wand auf, legen die Tapete von der Rolle weg an und schneiden sie am unteren Ende der Wand ab.</p>
<h4>Wenn die Wand gefliest werden soll</h4>
<p>Bei Rigips-Wänden herrscht immer wieder das Vorurteil, dass diese keine großen Gewichte aushalten würden. Viele glauben tatsächlich, dass Rigips-Wände auch nur schwer zu fliesen wären. Dabei gilt es hier nur eine Wand mit ausreichend Stabilität zu verwenden und dann die richtigen Fliesen zu wählen. Es stimmt allerdings, dass Rigips seine Grenzen hat, was die Traglast angeht.</p>
<p>So empfiehlt der führende Hersteller von Gipskartonplatten in Deutschland, je nach verwendeter Platte und Ständerwerk, Fliesen mit einem Maximalgewicht zwischen 15 und 25 Kilogramm pro Quadratmeter zu verwenden. Wenn auf der Wand, die gefliest werden soll, tatsächlich Unebenheiten vorhanden sein sollten, ist es wichtig, hier nicht noch einmal mit neuer Spachtelmasse zu arbeiten. Viel mehr sollten solche Unebenheiten mit dem verwendeten Fliesenkleber ausgeglichen werden.</p>
<h2>Welches Werkzeug benötigen Sie, um Rigips-Platten gut zu verarbeiten?</h2>
<p>Für die Arbeit an einer Rigips-Platte braucht man nicht allzu viele Werkzeuge. Die meisten Handwerker schaffen es, eine dünnere Gipskartonplatte problemlos mit einem Teppich- oder Cuttermesser zuzuschneiden. Wichtig ist dabei, ausgefranste Enden anschließend mit einem entsprechenden Hobel abzuhobeln. Zu guter Letzt muss die Platte noch verschraubt werden. Letztlich sind es verschiedene Arbeitsgänge, die unterschiedliche Werkzeuge erforderlich machen.</p>
<h3>1)     Das Zuschneiden</h3>
<p>Wie erwähnt schneiden viele Handwerker ihre Rigips-Platten mit einem einfachen Cuttermesser zu. Das führt allerdings häufig zu ausgefransten und eher unschönen Rändern, sodass hier wieder mehr Arbeit erforderlich ist, um diese am Ende wieder glatt und möglichst nahtlos verarbeiten zu können. Statt des Cuttermessers greifen daher erfahrene Handwerker an dieser Stelle gern auf einen Fuchsschwanz, eine Stich- oder sogar auf eine Kreissäge zurück. Diese drei Werkzeuge werden zum Zuschneiden einer Platte auch vom führenden Hersteller von Gipskartonplatten in Deutschland empfohlen.</p>
<p>Wichtig ist bei der Arbeit an der Platte, dass der Schnitt grade bleibt. Wenn der Schnitt schief wird, kann es schnell passieren, dass Sie nachbessern müssen. Das geht nur, indem man ein Stück der verbleibenden Platte abschneidet, sodass die geschnittene Kante wieder grade wird. Wenn die Platte ganz bestimmte Maße haben muss, kann es sein, dass sie durch einen schiefen Schnitt unbrauchbar wird. Daher ist es wichtig, vorher genau einzuzeichnen, wo der Schnitt entlanggehen soll und dann diese Schnittlinie auch genau einzuhalten. Dafür ist ein Schneidewerkzeug mit hoher Kontrolle für den Handwerker wie eine Stichsäge oder eine Kreissäge besonders zu empfehlen.</p>
<h3>2)     Der Gipshobel</h3>
<p>Ein Gipshobel – gern auch als Rigipshobel bezeichnet – ist eigentlich eher eine Art Raspel als ein klassischer Hobel. Mit diesem Werkzeug werden Kanten von Rigips-Platten wieder grade gezogen oder kleine Aussparungen ausgehoben. So können Gipskartonwände auch an Wänden aufgebracht werden, die nicht ganz regelmäßig verlaufen.</p>
<p>Wenn Kanten angefasert werden sollen, eignet sich dazu allerdings eher ein Kantenhobel. Denn bei einem klassischen Gipshobel ist die Gefahr groß, dass die Kartonage Schaden nimmt und zur Gänze ausfranst.</p>
<p>Einen einfachen Gipshobel mit einem Bügelgriff finden Sie im Handel schon für rund 5 Euro. Bessere Modelle mit einer größeren Wirkungsfläche und teilweise zwei Hebeln kosten zwischen 20 und 25 Euro.</p>
<h4>Tipp</h4>
<p>Manche Modelle kommen auch mit abklappbaren Hebeln daher. So kann aus dem Gipshobel auch eine Feile gemacht werden. Gerade wenn besonders feine Arbeiten an einer Rigipsplatte ausgeführt werden müssen, eignen sich diese Modelle sehr gut.</p>
<h3>3)     Der Schnellbauschrauber</h3>
<p>Ein Schnellbauschrauber ist für die meisten Trockenbauer das Arbeitsmaterial der Wahl, wenn es darum geht, Rigips-Platten zu verschrauben. Das hat einen einfachen Hintergrund: Prinzipiell funktioniert ein Schnellbauschrauber nahezu genauso wie ein herkömmlicher Akkuschrauber. Allerdings hat er zwei erhebliche Vorteile, die ihn gerade für den Trockenbau so hilfreich machen.</p>
<h4>&#8211;        Eine höhere Drehzahl</h4>
<p>Die Drehzahl ist maßgeblich dafür, wie schnell und effektiv eine Schraube in einen Untergrund verschraubt werden kann. Aber auch die Frage, wie viel Druck Sie auf den Schrauber ausüben müssen, wird stark durch die Drehzahl beeinflusst. Eine Rigips-Wand ist ein verhältnismäßig empfindlicher Baustoff, was Druck angeht. Aus diesem Grund ist es hier sinnvoll, Werkzeuge zu verwenden, bei denen so wenig Druck wie möglich ausgeübt werden muss.</p>
<p>Ein Schnellbauschrauber bringt hier also den Vorteil, dass Sie aufgrund der hohen Drehzahl erstens schneller vorankommen bei der Arbeit als mit einem herkömmlichen Akkuschrauber. Außerdem wird die Schraube sauberer und schneller eingedreht.</p>
<h4>&#8211;        Der Tiefenanschlag</h4>
<p>Eine höhere Drehzahl bringt in der Regel auch das Risiko mit, dass Sie die Schraube schnell zu tief in die Platte bohren. Dadurch kann die Platte beschädigt werden. Im schlimmsten Fall wird der Schraubenkopf bis in den Gipskern eingebohrt. Damit genau das nicht passiert, kommt der Schnellbauschrauber mit einem Tiefenanschlag daher. Richtig vom Nutzer eingestellt, hört der Schrauber einfach auf, wenn die Schraube ausreichend tief eingeschraubt wurde. So wird die Oberfläche der Gipskartonplatte geschont.</p>
<p>Wie gut der Schnellbauschrauber dabei tatsächlich funktioniert und wie zuverlässig der Tiefenanschlag ist, das hängt natürlich letztlich maßgeblich von der Qualität des jeweiligen Werkzeugs ab. Wer regelmäßig an Rigips-Wänden arbeitet und hier die Wände im Ständerwerk oder auf dem jeweiligen Untergrund verschrauben muss, der sollte eher zu einem hochpreisigeren und dafür besseren Modell greifen.</p>
<h3>4)     Die richtigen Schrauben</h3>
<p>Hier geht es in erster Linie um das Anbringen der Gipskartonplatten auf dem Ständerwerk. Welche Schrauben hier genau die Richtigen sind, ist abhängig von dem verwendeten Untergrund. Denn auch wenn Metall-Profile heute die moderne Art der Verarbeitung sind – auch Holzunterbauten haben nach wie vor ihren Charme und werden gerade in rundweg trockenen Wohnräumen gern verwendet.</p>
<p>Besteht der Untergrund aus Holz, sollten Sie Schrauben mit einem Grobgewinde verwenden. Dadurch erhalten die Platten auf dem Holz einen besseren Halt und die Schrauben können sich gut in das Holz einziehen.</p>
<p>Wird ein Ständerwerk aus entsprechenden Metallprofilen verwendet, sollten eher Schrauben mit einem feineren Gewinde genutzt werden.</p>
<p>Wichtig ist dabei übrigens, dass Sie auf entsprechende Schnellbauschrauben zurückgreifen. Denn diese allesamt – egal ob mit einem Grobgewinde oder einem Feingewinde versehen – Senkkopfschrauben. Das bedeutet, dass die Schraube zur Gänze in der Platte verschwindet und die Plattenfläche und der Schraubenkopf eine grade Linie ergeben. Das ist für die weitere Verarbeitung der Rigips-Platte besonders wichtig, da sonst an jeder Stelle, an der eine Schraube in der Platte ist, eine große Erhöhung zu sehen wäre.</p>
<h4>Tipp</h4>
<p>Sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass die Schrauben mindestens 1 Zentimeter von der Kante der Rigips-Platte entfernt sind. Andernfalls könnte die Kante abplatzen. Bei einer Rigips-Wand sollten die Schrauben in Abständen von 25 Zentimetern in den jeweiligen Untergrund eingebracht werden. Bei einer abgehängten Decke oder beim Dachbodenausbau empfiehlt sich ein Abstand zwischen den einzelnen Schrauben von 15 bis maximal 20 Zentimeter.</p>
<h3>5)     Wenn Sie etwas an der Wand anbringen möchten</h3>
<p>Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei einer einfachen Rigips-Wand an der ein Regal oder ein Bild angebracht werden soll, eignen sich vor allem Hohlraumdübel besonders gut. Diese entwickeln einen besonderen Halt, da sie in den holen Bereich zwischen den Rigipsplatten eindringen und hier wiederhakenähnliche Seitenteile abspreizen. So wird verhindert, dass die Dübel zusammen mit der daran befestigten Last wieder aus dem Loch herausrutschen.</p>
<p>Auch Federklappdübel, Kippdübel und Gipskartondübel eignen sich natürlich für eine entsprechende Verarbeitung. Für die Montage an einer Rigips-Wand sollten Sie niemals auf die Dübel vertrauen, die bei einem Möbelstück mitgeliefert werden. Denn dabei handelt es sich in der Regel um ganz einfache Dübel für klassische Massivwände. Hier besteht die Gefahr, dass die Dübel nicht dauerhaft halten und so womöglich Hängeschränke inklusive des kompletten Inhaltes von der Wand fallen.</p>
<h4>Tipp</h4>
<p>Aus dem Hause Rigips gibt es seit einiger Zeit eine besondere Platte für besonders schwere Lasten. Die Rigips Habito Platte ist eine massive Trockenbauplatte mit faserarmierten Gipskern und einer geschlossenen Oberfläche. Die Platte ist besonders geeignet für die Befestigung schwerer Lasten ohne gesonderte Dübel. Die erhöhte Oberflächenhärte soll hier besonders schwere mechanische Lasten halten. Wer also weiß, dass er an der jeweiligen Wand besonders schwere Lasten aufhängen möchte, sollte auf diese oder eine gleichwertige Platte zurückgreifen.</p>
<h2>Rigips-Platten vor dem Einbau lagern – darauf gilt es zu achten</h2>
<p>Grundsätzlich sind Rigips-Platten sehr leicht zu transportieren und zu lagern. Die Platten können einfach übereinandergestapelt auf ihre Verarbeitung warten. Problematisch wird es allerdings, wenn Rigips-Platten feucht oder gar richtig nass geworden sind. In diesem Fall warnen Hersteller vor einer Verwendung der Platten. Grundsätzlich sollten einmal vor dem Einbau feucht gewordene Platten nur verbaut werden, wenn:</p>
<ul>
<li>die Feuchtigkeitseinwirkung nur kurz stattgefunden hat</li>
<li>und die Feuchtigkeit von den betroffenen Platten zur Gänze wieder abgegeben werden konnte.</li>
</ul>
<p>Wichtig ist es dabei auch mit der abschließenden Verarbeitung zu warten, bis die Platte komplett durchgetrocknet ist. Andernfalls können die ursprünglichen physikalischen Eigenschaften nicht mehr zur Gänze erreicht werden, was insbesondere bei Platten im Bereich erhöhten Brandschutzes problematisch sein kann.</p>
<h2>Wie müssen Rigips-Platten entsorgt werden?</h2>
<p>Rigipsplatten sind normaler Bau- und Abbruchabfall. Sie werden als Bauschutt entsorgt und können im Rahmen eines Bauvorhabens in einem Bauschuttcontainer entsorgt werden. Wer keinen Container gemietet hat, kann Bauschutt in den meisten Fällen problemlos bei seinem örtlichen Betriebshof loswerden. Rigips-Platten eignen sich allerdings nicht für den klassischen Restmüll oder eine der anderen normalen Tonnen im Haushalt.</p>
<h2>Worin liegen die Vorteile von Rigips-Platten?</h2>
<p>Rigips-Platten bringen im Vergleich zum Massivbau eine ganze Reihe von Vorteilen. Da wäre beispielsweise die Geschwindigkeit in der Verarbeitung. Geübte Experten können in wenigen Stunden eine oder sogar mehrere Rigips-Wände aufbauen. Im Massivbau dauert das Hochziehen einer Mauer hingegen deutlich länger.</p>
<p>Dazu kommt, dass eine Gipskartonwand einen positiven Einfluss auf das Raumklima hat. Gips an sich ist ein zu 100 Prozent natürlicher Stoff. Selbst REA-Gips, der bei der Verarbeitung von Kohle in entsprechenden Kraftwerken gewonnen wird, ist ein natürlicher Stoff und kommt ohne zugeführte Chemikalien daher. Das macht die Platten auch zu einem sehr umweltfreundlichen Baustoff.</p>
<p>Dazu kommt, dass der Gipskern einer solchen Platte noch eine Restfeuchtigkeit in kristallisierter Form beinhaltet. Damit ist nahezu jede Gipskartonplatte so gut wie unbrennbar. Ein weiterer großer Pluspunkt im Vergleich zu Holzwänden oder viele Steinarten im Massivbau ist der Umstand, dass Rigips-Wände Feuchtigkeit nicht so anziehen. Ein Durchziehen einer Rigips-Wand mit Feuchtigkeit verbunden mit Schimmel- oder Schädlingsbefall kommt nur sehr selten vor und bedürfte einer sehr hohen und fortlaufenden Feuchtigkeitseinwirkung.</p>
<p>Ebenfalls nicht zu verachten ist der Umstand, dass Rigips-Platten in der Herstellung sehr günstig ist und damit auch vergleichsweise günstig im Verkauf angeboten werden. Dazu sind sie recht leicht zu transportieren und die Verarbeitung ist, wie wir oben bereits gesehen haben, ebenfalls vergleichsweise einfach. Das alles hat zusammen dazu geführt, dass sich die Rigips-Platte in Deutschland in den letzten rund 70 Jahren zur ersten Wahl in Sachen Trockenbau und Innenausbau entwickelt hat.</p>
<h2>Wo kann man Rigips-Platten am besten kaufen?</h2>
<p>Rigips- oder Gipskartonplatten kann man in jedem Baumarkt an der Ecke kaufen. Eine ebenso große Auswahl findet man in den verschiedensten Online Shops im Internet. Wer zum ersten Mal mit Rigips-Platten arbeitet, sollte am besten den Gang in den Baumarkt auf sich nehmen. Hier kann er sich speziell zu den einzelnen vorhandenen Platten beraten lassen und sicherstellen, dass er auch die jeweils passende Spachtelmasse und den zugehörigen Tiefengrund bekommt. Wer schon erste Erfahrung in der Arbeit mit Rigips hat, wird auch im Internet schnell fündig und kann dabei sogar an der einen oder anderen Stelle gutes Geld sparen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Der Siegeszug der Gipskartonplatte – heute in Deutschland besser bekannt unter dem Namen „Rigips-Platte“ – begann kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Das Baumaterial war günstig und konnte sich damals wie heute schnell und praktisch verarbeiten lassen. Bis heute werden Rigips-Platten beim Trockenbau und Innenausbau gern genutzt, denn auch Laien können eine Rigips-Wand vergleichsweise schnell und einfach einbauen. Das dafür benötigte Werkzeug ist nicht übermäßig teuer. Da man an Rigips-Wänden mit entsprechend korrekter Vorbereitung auch leichte bis schwere Lasten aufhängen kann, müssen Sie als Bauherr bei der Nutzung von Rigips-Wänden für Ihre nicht tragenden Innenwände keine Kompromisse machen.</p>
<p>Wenn Sie sich selbst auf die Suche nach der richtigen Rigips-Wand begeben, sollten Sie bei Ihrem ersten Ausflug in die Welt der Gipskartonplatten am besten den Baumarkt Ihres Vertrauens aufsuchen und dort nach einem qualifizierten Mitarbeiter für eine umfassende Beratung suchen. Wer ein wenig Erfahrung mit dem Baustoff hat und schon das eine oder andere Mal mit einer Rigips-Platte arbeiten durfte, findet alles was er braucht auch im Online Shop.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Kann man Rigips-Wände auch in Feuchträumen verwenden?</h3>
<p>Es gibt eine Vielzahl verschiedener Gipskarton-Platten. Unter anderem auch verschiedene Modelle, die sich hervorragend für Feuchträume eignen. Hierbei ist es allerdings wichtig, tatsächlich zu einer für Feuchträume geeigneten Platte zu greifen. Diese verfügen über eine wasserabweisende Imprägnierung oder sind von den Inhaltsstoffen her so gestaltet, dass sie eine besondere Feuchtigkeits- und Schimmelresistenz aufweisen.</p>
<h3>Ist Rigips radioaktiv?</h3>
<p>Gips ist ein natürliches Abbauprodukt und damit, wie jedes andere natürliche Element auch in geringem Maß radioaktiv. Das gilt für klassische Gipskartonplatten ebenso wie für moderne REA-Gips-Platten. In beiden Fällen gilt allerdings auch, dass die messbare Radioaktivität geringer ist, als die der Erdkruste an sich. Die in Gips enthaltene Radioaktivität ist also nicht höher als die der gesamten Umwelt, in der wir uns bewegen.</p>
<h3>Warum sollte man Rigips-Platten doppelt beplanken?</h3>
<p>Der Begriff „doppelte Beplankung“ bezieht sich auf die Unterkonstruktion. Hier kommt es darauf an, welche Lasten an der Wand befestigt werden sollen. Für leichte Lasten wie Bilder oder kleine Regale reicht eine einfache Beplankung. Bei mittelschweren Lasten wie Hängeschränken beispielsweise ist eine doppelte Beplankung erforderlich.</p>
<h3>Wofür steht der Begriff „Rigips“</h3>
<p>Der Begriff „Rigips“ entstammt dem Unternehmensnamen <em>Saint-Gobain Rigips GmbH. </em>Das im Jahr 1945 in Düsseldorf gegründete Unternehmen gilt als Marktführer auf dem deutschen Markt für Trockenbausysteme.</p>
<h3>Entspricht die Verwendung von Hohlraumdübeln den Brandschutzbestimmungen für brandschutzklassifizierte Wände?</h3>
<p>Hohlraumdübel können, wenn die richtigen Modelle gewählt werden, auch in brandschutzklassifizierten Wänden zum Einsatz kommen. Allerdings müssen hier geplante Lasten für die Wände mit entsprechenden Unterbaukonstruktionen (Traversen in der Metallkonstruktion) eingeleitet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://handwerkszeug.net/ratgeber/rigips/rigips-die-perfekte-wand-fuer-ihr-trockenbauprojekt/">Rigips – die perfekte Wand für Ihr Trockenbauprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://handwerkszeug.net">handwerkszeug.net</a>.</p>
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