Schweißschutzhelm – Allround Schutz beim Schweißen
Das Schweißen ist ein Vorgang, der bereits seit mehreren Jahrhunderten existiert und vor allem in der modernen Industriewelt einen hohen Stellenwert besitzt. Einst von Hand ausgeführt, führen heute Roboter diese Arbeit präzise aus. Doch nicht immer kann das Schweißen von der Maschine übernommen werden, wie beispielsweise beim Hochhausbau, wo die Stahlträger miteinander verschweißt werden müssen. Auch bei der Rohrverlegung muss noch immer der Mensch ran.
Besonders bekannt sind wohl das Lichtbogenschweißen und das Autogenschweißen mit einer Gasflamme. Bei beiden Methoden ist Sicherheitskleidung Pflicht, denn ungefährlich ist das Schweißen nicht. Vor allem die Augen können schwere Schäden durch das extrem grelle Licht davontragen. Daher sind spezielle Sicherheitsgläser nötig, die auch in Helmen verarbeitet sein können. Dadurch hat der Schweißer beide Hände frei und kann sich so besser auf seine Arbeit konzentrieren.
Wie bei den Schweißschutzschildern haben die Sicherheitsgläser dieselben Normen. In der Regel ist für die Gläser die Norm EN 169 wichtig. Diese regelt die Filterklasse der Gläser, welche es von 2 bis 16 gibt. Gläser der Klasse 2 bis 8 sind bei dem Autogenschweißen Pflicht. Beim Lichtbogenschweißen müssen Gläser ab der Klasse 8 verwendet werden, da das Licht wesentlich intensiver ist als bei der Gasflamme. Auch die Normen EN 170 und EN 171 sind bedeutsam, da Sie die Filterklassen für UV- und Infrarotstrahlung normieren.
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