Heckenschere

Heckenscheren wurden vor gar nicht allzu langer Zeit noch manuell betrieben. Benötigt werden sie jedoch früher und heute aus ein und demselben Grund. Dem Zuschneiden von Hecken. Da Hecken die lästige Eigenschaft besitzen zu wuchern und schnell in die Höhe oder Breite zu wachsen, müssen diese regelmäßig zugeschnitten werden. In den meisten Fällen ist das Zuschneiden der Hecken im Frühjahr angesagt, manchmal aber auch noch einmal im Herbst. Je nach Heckengröße und Breite wird das Zuschneiden eine anstrengende Angelegenheit, die häufig von professionellen Gärtnern durchgeführt wird. Glücklicherweise gibt es inzwischen elektronisch betriebene Heckenscheren, welche mit bis zu 60 Prozent auf dem deutschen Markt vertreten sind. Alternativ gibt es auch schon die Akku Heckenschere, was zum Vorteil hat, keinerlei Kabel zu benötigen.

Der Strom für die elektronische Heckenschere kommt natürlich aus der Steckdose, weswegen ein Kabel und ein gut erreichbarer Anschluss benötigt werden. Die Leistungsfähigkeit von Elektro Heckenscheren übersteigt die von normaler oder akkubetriebener Heckenscheren um Längen. Bei den benzinbetriebenen Heckenscheren fallen regelmäßige Wartungen des Motors an, ebenso ist ein Ölwechsel regelmäßig notwendig und Benzin muss nachgekauft werden. Das kann auf Dauer und vor allem im Sommer kostspielig sein. Die Variante Elektro ist bei Weitem die Einfachere, zumal sie sich in Sachen Bedienbarkeit kaum voneinander unterscheiden.

Wer eine Heckenschere kaufen möchte, der sollte zunächst darauf achten, dass diese eine gute und ausreichende Ergonomie zu bieten hat. Eine ermüdungsfreie Griffposition und eine einfache Bedienung sind unerlässlich, wenn das Arbeiten mit der Heckenschere nicht zum Kraftakt werden soll. Der erhöhte Bewegungsaufwand ist nachteilig bei den Heckenscheren zu nennen, denn sie sind in der Regel schwer. Während man beim Mähen oder Rasentrimmen die Schwerkraft nutzt, muss man für das Schneiden der Hecken seine Arme ausstrecken oder sie hochhalten. Dementsprechend sollte man beim Kauf einer Heckenschere darauf achten, dass diese möglichst wenig Gewicht besitzt und gut in der Hand liegt. Die Zugentlastung des Kabels ist ebenfalls eine Erwähnung wert, denn nicht alle Heckenscheren besitzen sie. Sie erleichtert jedoch ebenfalls das Gewicht und die Arbeit mit der Heckenschere.

Moderne Heckenscheren besitzen eine anpassbare Winkeleinstellung und können flexibel für unterschiedliche Schnitte verwendet werden. So lassen sich beispielsweise auch entsprechende Muster oder Figuren in die Hecken schneiden, sofern die Pflanze oder Heckenart dafür geeignet ist. Für den Kauf ist es wichtig, dass die Heckenschere einen Motor-Schnellstop-Hebel besitzt, damit im Falle eines Kabelunfalles oder Ähnliches, ein schnelles Einstellen der Lauftätigkeit erfolgen kann. Ebenso ist die Zugentlastung arbeitserleichternd. Ein Mehrfach-Sicherheitsschalter und ein spezieller Knopf für sanftes Anfahren des Motors sind ebenfalls wichtige und zeitgemäße Funktionen an einer Heckenschere. Wer nun noch zwischen einer akkubetriebenen, einer benzinbetriebenen oder einer elektronisch betriebenen Heckenschere schwankt, der sollte sich die jeweiligen Vor- und Nachteile genau ansehen. Bei den Akkugeräten wird ein Austausch dieser früher oder später notwendig und vor allem teuer, denn die Akkus besitzen lediglich eine begrenzte Lebensdauer. Außerdem sind strombetriebene Geräte mit einer höheren Leistungsfähigkeit verbunden, was schnelleres und leichteres Arbeiten ermöglicht. Elektronisch betriebene  Heckenscheren überzeugen meist durch ihren leistungsfähigen und vor allem umweltfreundlichen Motor. Sie sind während dem Betrieb besonders leise und müssen auch nicht ständig gewartet oder besonders gepflegt werden. Der Aspekt der Umweltfreundlichkeit dürfte so manchem Kunden die Entscheidung leichter machen.

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