Kann man einen Werkstattkran selber bauen?

Vielleicht überlegen Sie, nicht auf die im Handel erhältlichen Modelle an Werkstattkränen zurückzugreifen und sich ein entsprechendes Gerät selbst zu bauen. Im ersten Moment erscheint dies nicht als sonderlich kompliziert, handelt es sich doch, ganz vereinfacht ausgedrückt, um eine Hebevorrichtung auf einem beweglichen Gestell. Doch bei weiterer Überlegung gestaltet es sich mehr als schwierig, ein passendes Gerät selbst zu konstruieren. Natürlich kann z. B. mittels Flaschenzug und Galgen eine Hebevorrichtung entworfen werden, doch leider fehlt dieser das Fahrgestell. Und ist es nicht gerade das, was einen Werkstattkran so praktisch erscheinen lässt? Durch das Fahrgestell besitzt der Werkstattkran die notwendige Flexibilität, um zur Last gebracht zu werden. Da ist es dann doch reichlich unpraktisch, wenn zunächst jede Last zur Hebevorrichtung transportiert werden muss. Und was geschieht dann im folgenden Schritt? Denn mit dem Heben allein ist es ja nicht getan. Dann wird ein Transportgestell benötigt, um die Last an den gewünschten Ort in der Werkstatt zu bringen. Natürlich muss sie am Ende auch wieder abgesetzt werden, doch die selbst gebaute Hebevorrichtung müsste zunächst am alten Ort abgebaut und am neuen Einsatzort wieder aufgebaut werden. Zur eigenen Sicherheit sollten bei einem solchen System natürlich auch die möglichen Traglasten bestimmt werden, damit das Gerät später nicht unter der Last zusammen bricht. Zu berücksichtigen sind dann auch die Kosten. Flaschenzug, Räder, Gestell, eventuelle Schweißarbeiten und diverser Kleinkram wie Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Lasthaken und Kette, da sind Sie schnell im dreistelligen Bereich.

Werkstattkran als Bausatz erhältlich

Praktischer ist es dann vielleicht auf ein preiswertes Kaufmodell zurückzugreifen. Bereits ab 150 Euro werden schlichte Werkstattkräne mit Traglasten bis 3000 kg und Fahrgestell angeboten. Sie werden zumeist als Bausatz verkauft. Sprich: auch bei diesen Modellen ist selbst bauen nach Kauf Bedingung. Mit herkömmlichen Schraubenschlüsseln und der Montageanleitung ist der Aufbau aber schnell durchgeführt. Einfacher funktioniert es natürlich mit einer zweiten Person, die das eine oder andere Bauteil anreichen kann. Am Ende haben Sie einen preiswerten und voll funktionstüchtigen Werkstattkran, der bei richtiger Benutzung über viele Jahre seinen Dienst verrichten kann. Vorteil auch: Die Geräte sind TÜV und GS geprüft und mit CE-Zertifikat versehen. So wird ausreichend Sicherheit gewährleistet.