Tipps und Anregungen für den perfekt passenden Briefkasten

Briefkastenanlage
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Der Briefkasten am eigenen Wohnort ist unumgänglich. Und dass dieser Brief- und Paketsendungen trocken und sicher für uns verwahrt, ist mit die wichtigste Aufgabe des Kastens. Schließlich wollen wir, dass die Wurfsendungen und Päckchen möglichst unbeschädigt im Briefkasten landen und dort liegen können, bis wir sie entnehmen.

Dass es dabei unterschiedliche Formen, Designs und Modelle der Kästen gibt und die Auswahl gigantisch ist, wissen wohl die Meisten. Doch welcher Kasten ist der ideale für welchen Standort? Welche Vorteile verbergen sich hinter dem ein oder anderen Briefkasten? Wie groß sollte er unbedingt sein und, in welcher Höhe sollte er angebracht sein und, und, und. Es gibt viele Aspekte, die nicht nur bei der Wahl des Kastens fürs Zuhause wichtig sind, sondern auch die Wahl des Standortes ist entscheidend.

Mehrfamilienhaus: Hier können Außenanlagen eine gute Wahl sein

Es gibt mittlerweile sehr gute Möglichkeiten, die Briefkastenanlagen auch außerhalb des Wohngebäudes aufstellen zu können. Besonders hilfreich sind solche Anlagen, wenn der Eingangsbereich und Entree einer Wohnanlage nicht gerade groß ist und Platz und Raum für andere Dinge benötigt wird, wie Notausgänge, Fahrstuhlbereich oder auch schon Wohnungstürbereiche für jeweiligen Zugänge zu den Wohnungen im Erdgeschoss. Hier sind Außenanlagen, die es unzähligen verschiedenen Modellen und Designs gibt, eine gute Möglichkeit. Ein Beispiel dafür wären diese Postkästen.

Entsprechende Außenanlagen sind zum einen in der Regel aus witterungsbeständigem Material und zum anderen stehen sie auf guten Füßen, verfügen dadurch über eine gute und beständige Statik und sind robust und langlebig. Es gibt diese Anlagen in verschiedenen Größenordnungen, wie beispielsweise für vier Wohneinheiten, sechs, acht und mehr. Hier kann man nach oben frei wählen und selbst für Hochhäuser mit über dreißig und mehr Parteien, können diese Anlagen im Außenbereich aufstellt werden.

Relevant bei der Wahl ist grundsätzlich, dass man wiederum auch im Außenbereich genügend Platz zum Aufstellen hat. Der Vorteil der Außenkästen ergibt sich durch die Einfachheit der Nutzung, wie auch der Platzersparnis. Denn nicht nur die Briefzustellungen werden hierdurch vereinfacht, sondern auch für die jeweiligen Haushalte und Personen ergibt sich auf diese Weise eine gute Erreichbarkeit an die Kästen und zur täglichen Post. Wichtig ist zudem, dass das Material auf jeden Fall witterungsbeständig ist und die jeweiligen Anlagen im Erdreich gut und stabil eingelassen werden und besten mit einem Betonsockel verbunden stehen können. Die Höhe und auch der Abstand zum Boden sind wichtig und auch die einfache, seitliche Erreichbarkeit. Denn nicht jeder Treppenaufgang lässt beispielsweise seitlich genügend Raum für eine solche Anlage oder ist unter Umständen viel zu weit entfernt von der üblichen Armlänge der Reichweite.

Im Haus integrierte Kästen

Für Privathaushalte sind Kästen, die direkt im Eingangsbereich an der Hauswand angebracht werden können, eine sehr gute und einfache Lösung. Denn zum Einen können sie nach außen hin in einem flachen und abfallenden Design Briefsendungen wie auch Zeitungen und Post im DIN A4 Format gut verbergen. Zum Anderen sind sie gut erreichbar und vor allen widrigen Witterungen sehr gut geschützt, da die meisten Eingangsbereiche nahe der Eingangstüre in der Regel überdacht sind. Ein weiterer Vorteil ergibt sich ebenfalls bei diesen Kästen, denn so kann man von innen, ohne nach draußen gehen zu müssen, um die Post zu holen, nach der Post schauen. Diese Methode ist nicht nur einfach und bequem, sondern auch recht sicher.

Großraumkästen

Die Großraumkästen stehen vornehmlich auf ins Erdreich gelassenen Standbeinen, ähnlich wie bei den Mehrkästenanlagen. Allerdings verfügen sie über ein deutlich größeres Fassungsvermögen und Volumen. Dies Kästen eignen sich besonders für Firmen und auch Privathaushalte, die fortwährend täglich zum Einen mit relativ viel Postsendungen rechnen und auch dann, wenn Paketsendungen und Päckchen zur Tagesordnung gehören. Denn diese Kästen können viele verschiedenen Größen und Formate an Postsendungen auf einen Schlag sogar fassen. Sie sind ebenfalls witterungsbeständig und trotzen in der Regel Frost und Nässe. Allerdings sollte man hierbei dennoch die Variante Großraumkasten plus wählen. Diese beinhalten noch zusätzlich oftmals seitlich vom Kasten oder unterhalb eine Rolle für die Tageszeitungen.

Alte Schätzchen

Der Klassiker unter den Klassikern der Briefkästen schlechthin, ist nach wie vor noch immer der schöne, stabile und äußerst massive gusseiserne Briefkasten. Er fasst normale Briefsendungen und kann auch außerhalb angebracht werden. Wobei die Wasserdichte nicht zu 100 Prozent gegeben ist. Diese Kästen sehen nicht nur schön aus, sondern symbolisieren auch die guten alten Zeiten der Post. Aber auch der Kasten im amerikanischen Stil, der auf einem Pfahl oder Pfosten gepflockt angebracht ist und der meist aus Aluminium besteht. Der Clou dieser Kästen ist die Form und auch die Frontklappe, die zum Einlegen der Post geöffnet wird und mit einer größtenteils roten Flagge versehen ist, die dann gehisst wird, wenn Post im Kasten liegt. So sieht man schon vom Fenster aus, ob Post da ist, oder auch nicht.

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Der "Hobbyschrauber" Kai W. ist unser verantwortlicher Redakteur. Mit vielen Jahren Erfahrung in handwerklichen Bereichen (Feinmechanik, Metallverarbeitung/Fensterbau, Möbel- und Küchenmontage, sowie hausmeisterliche Tätigkeiten) kennt der verantwortliche Redakteur dieser Seite sich bestens mit den verschiedenen Gerätschaften aus und betreibt schon seit 2016 diverse Projekte zum Thema Wohnen, Bauen, Immobilien und Garten. Dieses Wissen nutzt er nun, um einen großen Ratgeber zum Thema Handwerkszeug auf die Beine zu stellen.