Wie funktioniert ein hydraulischer Werkstattkran?

Funktionsweise hydraulischer Werkstattkran

Der Werkstattkran besteht aus einer Strahlkonstruktion mit Hohlprofilen und einem gelagerten Teleskopausleger, der je nach Hersteller mehrfach ausziehbar und arretierbar ist. Weiterhin verfügt er über ein Wirbelhaken an dem die Last befestigt wird. Damit der Ausleger Lasten anheben und absenken kann, muss der Werkstattkran über mindestens einen Hydraulikzylinder, einer Hydraulikpumpe, über ein Medium (z.B. Hydrauliköl) worüber die Kraft hydraulisch weitergeleitet wird, sowie einer Betätigungseinrichtung verfügen.

Flexibel und ortsveränderbar muss der Kran sein. Um optimal im Werkstattbereich oder auch auf Baustellen eingesetzt werden zu können. Deshalb verfügt er über eine Zug- und Lenkdeichsel d.h. über eine Zwangslenkung (wie beim Einkaufswagen) und über Laufräder im Grundgestell. Nicht alle Krane verfügen über eine Feststelleinrichtung, um unbeabsichtigte Fortbewegung zu vermeiden. Deshalb ist zu beachten, dass der Untergrund für den Einsatz geeignet sein muss wie z.B. ebener Untergrund und genug Tragfestigkeit.

Funktionsweise

Nach dem Aufbau bzw. Zusammenbau und Einstellen des Teleskopauslegers, wird über die Betätigungseinrichtung die Hydraulikpumpe mechanisch durch den Bediener betätigt. Zwei Möglichkeiten gibt es hierbei.

  1. Handbetätigung, über ein Hebel zur Hydraulikpumpe
  2. Fußbetätigung, über ein Pedal zur Hydraulikpumpe (selten verbaut)

Die Hydraulikpumpe überträgt hydraulisch über das Medium Hydrauliköl, die Kraft zum Hydraulikzylinder. Es gibt 2 Arten von Hydraulikpumpen, sie werden unterteilt in doppeltwirkende und einfachwirkende Hydraulikpumpen. Vorteil der doppeltwirkenden Pumpe liegt darin, dass bei jeder Bewegung vor-zurück bzw. hoch-runter hydraulische Kräfte übertragen werden, anders wie bei der einfachwirkenden Hydraulikpumpe. Danach gelang das Hydrauliköl in den Hydraulikzylinder. Verbaut im Werkstattkran sind einfachwirkende Zylinder. Sie verfügen nur über eine Kolbenseite, die mit Hydrauliköl beaufschlagt wird und dadurch die Last(Arbeit)einseitig wirkt. Um die Last absenken zu können, wird durch betätigen des regulierbaren stufenlosen Ablassventils die Last abgesenkt bzw. durch die Eigenmassen des Teleskopauslegers. Ist im Werkstattkran ein doppelwirkender Zylinder verbaut, zeichnet er sich dadurch aus, dass er zwei unter Laststehende Bewegungsrichtungen ausführen kann.
Nach der Aufnahme der Last, ist es möglich den Werkstattkran über die Zugreinrichtung präzise zu manövrieren.