Wie zerlegt man einen Werkstattkran?

Wenn ein Werkstattkran nicht zum Einsatz kommt, benötigt sein Grundgestell jede Menge Platz. Gerade wenn sie beim Hobbyschrauber oder in kleinen KFZ-Werkstätten zum Einsatz kommen, stellen Modelle, die über einen Klappmechanismus verfügen oder die zerlegbar sind eine gute Alternative zu Geräten dar. Mit einer Grundfläche von 1620 mm x 850 mm muss bei den Geräten im Betriebszustand mindestens gerechnet werden. Je nach Hersteller kann die benötigte Fläche allerdings auch größer ausfallen. Modelle mit Klappmechanismus sind zumeist nicht ganz so stabil gebaut, wie Werkstattkräne die zerlegbar sind. Natürlich lassen sich auch diese Modelle komplett zerlegen. Sie werden ohnehin zumeist als Bausatz geliefert und müssen zunächst vom Nutzer montiert werden. In den Betriebsanleitungen finden sich auch die passenden Anweisungen, wenn Sie einen solchen Werkstattkran wieder komplett abbauen möchten. Kleinteile wie Laufräder etc. verbleiben dabei an den entsprechenden Bauteilen. Die restlichen Komponenten können aber sehr einfach im Abbau komplett zerlegt werden. Das kann z. B. notwendig werden, wenn Sie das Gerät an einem gänzlich anderen Ort verwenden möchten. Im zusammengeklappten Zustand sind die Modelle noch immer so groß, dass sie nicht im Kofferraum eines Pkws transportierbar sind.

Werkstattkran zu Lagerung in zwei Teile zerlegbar

Neben diesen Modellen werden im Handel auch einige Modelle angeboten, die zwar nicht über einen platzsparenden Klappmechanismus verfügen, jedoch relativ einfach in zwei Teile zerlegt werden können. Geräte dieser Bauart zählen noch immer zu den Leichtbaukränen, weisen aber im Vergleich zu Modellen mit Klappmechanismus ein deutlich höheres Gewicht auf. Je nach Modell können schnell 300 kg allein an Eigengewicht zusammenkommen. Die Geräte sind dadurch natürlich stabiler konstruiert und eignen sich auch für den regelmäßigen Einsatz. Um hier zumindest etwas Platz bei Nichtbenutzung zu schaffen, sind die Geräte so konzipiert, dass sie teilweise zerlegbar sind. Der Abbau geht dabei leicht von der Hand und kann problemlos von einer einzelnen Person durchgeführt werden. Benötigt wird dazu herkömmliches Werkzeug, das in jeder Werkstatt zu finden sein sollte. Zumeist ist es mit einigen einfachen Schraubenschlüsseln schon getan. Durch Lösen einiger weniger Verbindungsschrauben und Sicherheitsbolzen kann dann der Werkstattkran in zwei Hälften zerlegt und gelagert werden.