Lochsäge

Lochsäge
Foto: markhumphreys/ depositphotos.com

Die Lochsäge eignet sich ideal zum Bohren unterschiedlicher Materialien. Mit einer Lochsäge stellen Holz, Gipskarton, Beton, Fliesen und Co. kein Problem mehr dar. Insbesondere bei der Elektro-Installation erleichtert die Lochsäge die Arbeit. Verschiedene Größen und Durchmesser stehen zur Verfügung, um das Loch in der entsprechenden Größe herzustellen.

Da es eine Vielzahl unterschiedlicher Lochsägen und Methoden gibt, widmet sich der folgende Ratgeber dem Thema Lochsäge. Dank dem stabilen Aufbau, den unterschiedlichen Varianten und den überschaubaren Kosten eignen sich die Lochsägen sowohl für professionelle Handwerker als auch motivierte Heimwerker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • bei der Lochsäge handelt es sich um ein Werkzeug, das mit der herkömmlichen Bohrmaschine kombiniert wird
  • die Lochsäge bohrt Löcher mit einem runden Durchmesser – die Sägeart kommt insbesondere bei den Materialien Holz und Kunststoff zum Einsatz
  • abhängig von der Länge der Lochsäge sind unterschiedliche Tiefen möglich
  • die Lochsäge besteht aus unterschiedlichen Bestandteilen: Aufnahmeteller, Bohrer, Sägeblatt
  • beliebte Hersteller von Lochsägen sind Bosch, Wolfcraft, Makita und Co.
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Ratgeber zur Lochsäge

Bei der Lochsäge handelt es sich um eine Kombination aus Säge und Bohrmaschine. Die Lochsäge dient zum Bohren von kreisrunden Löchern in unterschiedliche Materialien. Da die Lochsäge nicht jedem Hand- und Heimwerker ein Begriff ist, gibt es im Folgenden zahlreiche Infos rund um Aufbau, Einsatzgebiet und Kosten einer Lochsäge.

Wie ist die Lochsäge aufgebaut?

Eine Lochsäge besteht aus verschiedenen Bestandteilen. Im Mittelpunkt der Lochsäge steht der Aufnahmeteller. Dieser nimmt die Sägeblätter und den Zentrierbohrer auf. Der Bohrer dient der Zentrierung am Werkstück. Die Nutzer können somit mit dem Bohrer die Mitte des gewünschten Lochs fixieren. Ein weiterer Bestandteil der Lochsäge ist das Sägeblatt mit kleinen Sägezähnen, die sich in das jeweilige Material fressen.

Darüber hinaus kann die Lochsäge nicht alleine zum Einsatz kommen. Vielmehr wird die Lochsäge auf der Bohrmaschine befestigt, sodass Handwerker mit der Kombination kreisrunde Löcher präzise und professionell herstellen können.

Die Verwendung der Lochsäge erfolgt immer nur in der Drehrichtung. Die einzelnen Sägeblätter schneiden in das Holz und erzeugen einen geringen Materialabtrag.

Wo kommt eine Lochsäge zum Einsatz?

Die Lochsäge kommt insbesondere bei der Bearbeitung von Holz und Kunststoff zum Einsatz. Hier hilft die Lochsäge, größere Bohrungen durchzuführen. Bei Aussparungen auf Baustellen, Löchern in Möbeln oder sonstige Bohrungen für Werkstücke ist die Lochsäge ein effektives Werkzeug.

Dabei bekommt die Lochsäge insbesondere im privaten Bereich vermehrt zum Einsatz. Professionelle Handwerker setzen häufig bereits auf Bohrkronen, die mit einer höheren Stabilität punkten. Allerdings ist auch hier die Lochsäge noch vertreten.

Was sind wichtige Kriterien für die Lochsäge?

Beim Kauf einer Lochsäge kommt es auf die jeweiligen Eigenschaften an. Je nach dem erforderlichen Loch müssen Tiefe und Breite der Lochsäge passen. Vorzugsweise entscheiden sich die Heim- und Handwerker für ein Set aus unterschiedlichen Lochsägen, die sich für verschiedene Zwecke eignen.

Zudem empfiehlt sich ein Blick auf das Material der Lochsäge. Diese sollte aus hochwertigen und robusten Stahl bestehen. Dies wirkt sich auch positiv auf die Lebensdauer der Lochsäge aus.

Wie teuer ist eine Lochsäge?

Die Lochsäge ist vergleichsweise günstig. Wenn Hand- und Heimwerker bereits eine Bohrmaschine besitzen, benötigen sie nur noch den passenden Aufsatz. Je nach Größe, Modell und Material beginnen einzelne Aufsätze bereits bei unter 10 Euro. Mehrteilige Sets mit unterschiedlichen Größen gibt es bereits ab 20 Euro. Dann ist für jedes Werkstück und jeden Bedarf die passende Lochsäge dabei.

Nach oben hin gibt es kaum Grenzen. Spezielle Lochsägen aus besonderem Material und in einzigartiger Ausführung können auch mehrere hundert Euro kosten. Derartige Preise sind jedoch eher die Ausnahme als die Regel.

Alles rund um die Arbeitssicherheit bei der Lochsäge

Als Verbindung von Bohrmaschine und Säge sollten die Nutzer Sicherheitstipps befolgen, die für beide Geräte gleichermaßen gelten. Insbesondere eine Schutzbrille kann die Nutzer vor Schäden an den Augen bewahren.

Grundsätzlich sind Lochsägen für den privaten Gebrauch geeignet. Die Funktionsweise erfolgt ebenso wie bei einer Bohrmaschine. Wichtig ist eine Fixierung des Werkstücks, um ein Abrutschen zu verhindern.

Die Aufbewahrung der Lochsägen erfolgt aufgrund der scharfen Sägeblätter bestenfalls an einem Ort, an den keine Kinder gelangen. Spezielle Koffer sorgen für Sicherheit und erhöhen den Komfort beim Transport.

 

Häufige Fragen zur Lochsäge

Teilweise ranken sich zahlreiche Fragen um die Lochsäge. Im Folgenden gibt es häufig gestellte Fragen mit präzisen Antworten.

Was sind beliebte Marken bei der Lochsäge?

Zahlreiche Hersteller bieten Lochsägen in hoher Qualität an. Insbesondere die folgenden Unternehmen stehen für eine hochwertige Qualität und funktionale Werkzeuge:

  • Bosch
  • Wolfcraft
  • Makita
  • Westfalia
  • Vorel

Übrigens passen die Lochsägen der meisten Hersteller in alle Bohrmaschinen. Dies bedeutet, dass Nutzer nicht zwingend eine Lochsäge vom gleichen Hersteller kaufen müssen, der auch die Bohrmaschine produziert hat.

Wie tief kann man ein Loch bohren?

Die Tiefe des Lochs hängt von der Länge der Lochsäge ab. Je länger die Lochsäge ist, desto tiefer kann auch das Loch gebohrt werden. Mit speziellen Verlängerungen für die Bohrmaschine kann die Lochsäge auch dicke Werkstücke durchdringen.

Welche Anforderungen muss die Baumaschine erfüllen?

Grundsätzlich eignen sich herkömmliche Bohrmaschinen ideal für die Kombination mit einer Lochsäge. Einzig und allein der Drehmoment ist von Bedeutung für das Ergebnis. Je höher der Drehmoment ist, desto leichter dringt die Lochsäge durch das jeweilige Material.

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