Eine Flachdübelfräse anschaffen: ja oder nein?

Flachdübelfräse kaufen
Kaufen oder leihen? - Foto: piotrek@wytrazek.pl / depositphotos.com

Wenn Sie sich entschieden haben, eine Flachdübelfräse zu kaufen dann sollten Sie auf die folgenden Punkte achten.

Kosten der Flachdübelfräse

Der Preis ist der einer der wichtigsten Punkte bei der Entscheidung für eine Flachdübelfräse. Die Geräte werden in 3 Preisklassen angeboten. Die Einsteigerklasse liegt zwischen 50 Euro und 150 Euro. Geräte für den ambitionierten Heimwerken kosten zwischen 200 Euro und 500 Euro. Die Geräte der Profilklasse beginnen bei 500 Euro.

Kaufen oder Mieten

Die nächste Frage ist, wie häufig das Gerät gebraucht wird. Bei einem einmaligen Einsatz stellt sich die Frage, ein Gerät bei einem Baumarkt zu mieten. Ob der Baumarkt eine Flachdübelfräse zur Verfügung hat, ist vor Ort zu erfragen.

Wird das Gerät häufiger gebraucht, dann bietet sich der Kauf der Flachdübelfräse an. Der ambitionierte Heimwerker wird dann sicher zu der 2. Preisklasse greifen. Unter anderem die Flachdübelfräsen von Bosch und Makita und DeWalt sind in diesem Preissegment zu finden.

Nutzung der Flachdübelfräse

Wenn Sie alle Möglichkeiten einer Flachdübelfräse nutzen wollen,  dann bietet sich der Kauf eines Gerätes an, dass über die Einstellmöglichkeiten für die Frästiefe, den Neigungswinkel und Lage der Fräsnut verfügt.

Wenn Sie Gehrungsverbindungen mit der Flachdübelfräse herstellen wollen, dann sollten Sie zu einem Gerät greifen, dass diese Aufgaben gut bewältigen kann. Die Geräte der unteren Preisklasse lassen sich meistens nicht so gut einstellen.

Betriebsart der Flachdübelfräse

Wer gerne Ortsunabhängigkeit arbeitet, der wird zu einer Flachdübelfräse mit Akkubetrieb zurückgreifen. Diese Geräte sind teurer als die mit 220 Volt betriebenen Geräte. Dafür kann man auch dort arbeiten, wo kein Stromanschluss zur Verfügung steht.

Bei den meisten Herstellern kann ein Akku für mehrere Elektrogeräte genutzt werden. Damit werden die Kosten für den Akku und das Ladegerät auf mehrere Geräte umgelegt. Was dann zu einem Kostenvorteil führen kann.

Weitere Kaufkriterien

  • Sie sollten prüfen, ob das Gerät in einer Box geliefert werden kann. Eine Aufbewahrungsbox aus Aluminium oder hartem Kunststoff sorgt dafür, dass immer alle Teile griffbereit vorhanden sind.
  • Die Leistung des Motors sollte zwischen 700 Watt und 1000 Watt liegen. Ein zu schwacher Motor kann im Dauerbetrieb zu einer Überhitzung des Gerätes führen. Dadurch wird auch die Lebensdauer des Gerätes negativ beeinflusst.
  • Sie sollten ebenfalls auf die Qualität der Fräsblattes achten. Ein gutes Fräsblatt sorgt für lange Standzeiten und für die Qualität der gefrästen Nut.
  • Die Geräte sollten über einen Anschluss für einen Staubsauger verfügen.
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Der "Hobbyschrauber" Kai W. ist unser verantwortlicher Redakteur. Mit vielen Jahren Erfahrung in handwerklichen Bereichen (Feinmechanik, Metallverarbeitung/Fensterbau, Möbel- und Küchenmontage, sowie hausmeisterliche Tätigkeiten) kennt der verantwortliche Redakteur dieser Seite sich bestens mit den verschiedenen Gerätschaften aus und betreibt schon seit 2016 diverse Projekte zum Thema Wohnen, Bauen, Immobilien und Garten. Dieses Wissen nutzt er nun, um einen großen Ratgeber zum Thema Handwerkszeug auf die Beine zu stellen.