Feinstaubmaske FFP3

Feinstaubmaske FFP3
Foto: Luisangel70 / depositphotos.com

Staub hat viele Formen und das kann ihn sehr gefährlich machen. Feinststaub, mit Korngrößen von wenigen Mikrometern, zählt zu der gefährlichsten Form des Staubs. Denn seine Korngröße ist so gering, dass er seinen Weg nicht nur in die Atemwege findet, sondern auch in unsere Lungenbläschen eindringen kann, wo er je nach Toxizität auch das menschliche Erbgut verändern kann und Krebs auslösen kann. Dies ist insbesondere bei Stäuben aus radioaktiven Schwermetallen der Fall.

FFP3 Feinstaubmasken schützen den Träger vor feinen Partikeln aus Luft, die ohne Atemschutzmaske eingeatmet werden würden und negative Folgen für die Gesundheit haben. Da sie als Halbmasken konzipiert sind, decken sie Mund und Nase ab, sparen jedoch die Augenpartie aus.

Das Wichtigste zu FFP3 Masken in Kürze

  • FFP3 Atemschutzmasken sind partikelfiltrierende Halbmasken.
  • FFP3 Feinstaubmasken schützen vor Partikeln, jedoch nicht vor Gasen und Dämpfen.
  • FFP3 Masken sind nur bei entsprechender Kennzeichnung wiederverwendbar.
  • Das Tragen von FFP3 Feinstaubmasken ist zeitlich begrenzt.
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Was bedeutet FFP3?

Atemschutzmasken sind nach EN 149 normiert und in drei Klassen unterteilt. FFP3-Masken sind dabei jene Masken, die den größten Schutz geben. Denn sie filtern 99 Prozent der Partikel, während FFP2 94 und FFP1 mindestens 80 Prozent der Partikel aus der Luft abhalten.

Die Abkürzung FFP steht für „filtering face piece“, was mit „filtrierendes Gesichtsteil“ übersetzt wird. Unabhängig von der Klasse lautet die deutsche Bezeichnung für diese Atemschutzmasken „partikelfiltrierende Halbmasken“ oder „Feinstaubmasken“. Das heißt, sie schützen beim Einatmen vor wässrigen oder Aerosolen und vor Partikeln. Keinen Schutz bieten FFP3-Masken vor Dämpfen und Gasen.

Wie funktioniert eine FFP3 Feinstaubmaske?

Feinstaubmasken bestehen aus mehreren Lagen Filtermaterial. In der Regel handelt es sich dabei um Vliesstoff. Die Anzahl der Lagen nimmt dabei mit dem Grad der Filterung zu. Dies hat zur Folge, dass die Masken höherer Schutzklassen dichter sind. Für den Träger der Maske wirkt sich dieser Umstand auf das Atmen aus. Denn bei dichteren Feinstaubmasken ist der Atemwiderstand größer, das Atmen fällt also schwerer.

Damit der Atemwiderstand reduziert wird, ist das Filtermaterial mit einer elektrostatischen Ladung versehen. So bleiben Partikel, die aufgrund ihrer geringen Größe das Filtermaterial passieren können, an dieser haften.

Das Atmen mit einer FFP3 Feinstaubmaske

Damit FFP3-Masken den hohen Schutz gewährleisten können, müssen sie die Atemluft optimal filtern. Dies erschwert v.a. das Einatmen. Die elektrostatische Ladung verringert zwar den Atemwiderstand, aber nach einiger Zeit, wenn Partikel anhaften, erhöht sich der Atemwiderstand merklich.

Beim Ausatmen geht es v.a. darum, dass die ausgeatmete Luft, die Maske verlassen kann. Wird beispielsweise nur sehr flach ein- bzw. ausgeatmet, kann sich ein erhöhter Anteil an Kohlendioxid in der Maske sammeln, was im schlimmsten Fall nach einer Weile zur Bewusstlosigkeit führen kann.

Um das Ansammeln von Kohlendioxid in der Maske zu vermeiden bzw. das Ausatmen zu erleichtern, sind viele FFP3-Masken mit einem Ausatemventil ausgestattet. Dieses ermöglicht, dass die Atemluft ungehindert aus der Maske abgeführt wird. Dabei handelt es sich allerdings um einen Zusatz, der nicht verpflichtend ist.

Maskenkörper und Halt der Feinstaubmaske

FFP3-Feinstaubmasken verfügen über ein relativ festen Maskenkörper, der das Einfallen der Maske bei Atmen verhindert. Ein Nasenbügel sorgt dafür, dass die Atemschutzmaske optimal an Nase und Mund angepasst werden kann und weniger Druckstellen entstehen. Damit die Maske dicht auf der Haut anliegt, verfügen FFP3-Masken über sog. Dichtlippen im Inneren der Maske.

Für den Halt der Maske am Kopf sorgt die Bebänderung. Bei FFP3 Feinstaubmasken ist diese im Vergleich zu den Atemschutzmasken der anderen Klassen deutlich robuster. Außerdem ist die Bebänderung oder der Schnellverschluss verstellbar, sodass sie an den Kopf des Trägers angepasst werden kann.

Tragedauer und Wiederverwendung

Bei FFP3-Feinstaubmasken wird zwischen Masken zum einmaligen Gebrauch und wiederverwendbaren Atemschutzmasken unterschieden. Partikelfiltrierende Halbmasken zum einmaligen Gebrauch tragen die Kennzeichnung „NR“ (non reusable, nicht wiederverwendbar). Masken, die wiederverwendbar sind, sind mit dem Buchstaben „R“ (reusable, wiederverwendbar) gekennzeichnet. Um die Maske wieder verwenden zu können, müssen der Partikelfilter ausgetauscht und das Maskengehäuse desinfiziert werden. Die Haltbarkeit eines Filters bzw. einer FFP3 Feinstaubmaske liegt bei maximal zehn Jahren. Ist das Ablaufdatum überschritten, dürfen sie nur mehr zu Übungszwecken eingesetzt werden.

Die Tragedauer ein FFP3 Feinstaubmaske ist begrenzt. In der Regel beziehen sich die Angaben auf eine Arbeitsschicht von acht Stunden. Dabei wird unterschieden, ob ein Ausatemventil vorhanden ist oder nicht. Die Ansatzwerte sind:

FFP3 Feinstaubmaske mit AusatemventilTragedauer: maximal 120 MinutenErholungsdauer: mindestens 30 Minuten
FFP3 Feinstaubmaske ohne AusatemventilTragedauer: maximal 75 MinutenErholungsdauer: mindestens 30 Minuten

 

Das bedeutet, dass eine FFP3 Feinstaubmaske maximal dreimal pro Arbeitsschicht eingesetzt werden sollte.

Fazit

Feinstaubmasken der Klasse FFP 2 sind da oft eine gute Lösung, doch bieten keinen umfassenden Schutz vor kleinsten Partikeln. Hier muss auf Feinstaubmaske der Klasse FFP 3 zurückgegriffen, die in Deutschland normiert ist. Demnach dürfen nur 2 % – 5 % der umgebenden Partikel durch die Maske gelangen. Einen Schutz bieten diese Masken auch vor giftigen Staubpartikeln.

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Der "Hobbyschrauber" Kai W. ist unser verantwortlicher Redakteur. Mit vielen Jahren Erfahrung in handwerklichen Bereichen (Feinmechanik, Metallverarbeitung/Fensterbau, Möbel- und Küchenmontage, sowie hausmeisterliche Tätigkeiten) kennt der verantwortliche Redakteur dieser Seite sich bestens mit den verschiedenen Gerätschaften aus und betreibt schon seit 2016 diverse Projekte zum Thema Wohnen, Bauen, Immobilien und Garten. Dieses Wissen nutzt er nun, um einen großen Ratgeber zum Thema Handwerkszeug auf die Beine zu stellen.