Trummsäge

Trummsäge
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Die Trummsäge gehört zu den eher unbekannten Sägearten. Bei der Trummsäge handelt es sich um ein Handwerkszeug. Traditionell gilt die Trummsäge als sogenannte Zweimannsäge, die insbesondere beim Fällen von Bäumen zum Einsatz kommt. Mittlerweile sind jedoch auch kleinere Varianten für eine Person erhältlich. Die Trummsäge ist dabei unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. Schrotsäge, Zugsäge oder Blattsäge sind häufige Synonyme für die Trummsäge.

Das Wichtigste in Kürze:

  • heutzutage gibt es die Trummsäge sowohl als Variante für eine Person als auch zwei Personen
  • die Trummsäge kommt traditionell insbesondere beim Arbeiten im Wald und dem Zersägen von Holz zum Einsatz
  • ein vorsichtiger Umgang, eine sorgfältige Vorbereitung und die entsprechende Arbeitskleidung erhöhen die Sicherheit beim Sägen mit der Trummsäge
  • dank geschränkter Sägezähne verklemmt das Sägeblatt selten, das Schnittbild ist dicker als das Sägeblatt und eignet sich insbesondere für grobe Schnitte
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Ratgeber

Da die Trummsäge vergleichsweise unbekannt ist, herrscht auch Unklarheit hinsichtlich Einsatzgebiet, Aufbau und Anwendung.

Wie ist eine Trummsäge aufgebaut?

Die Trummsäge besteht aus ein- oder zwei Handgriffen. Bei der Trummsäge für eine Person befindet sich der Handgriff nur auf einer Seite, bei der Variante für zwei Personen gibt es zwei Handgriffe, damit beide Nutzer die Säge fest in der Hand halten können. Im Bügel ist ein langes, dünnes Sägeblatt eingespannt.

Die Ausführung für eine Person besitzt häufig eine Länge von ca. 90 cm. Demgegenüber kann die Zwei-Mann-Variante doppelt so lang sein.

Bei der Trummsäge sind die Zähne geschränkt. Daraus ergibt sich ein grober Schnitt. Das Schnittbild ist breiter als das Sägeblatt. Durch die geschränkten Zähne verklemmt die Trummsäge nicht. Dafür ist das Schnittergebnis grober.

Wozu eignet sich die Trummsäge?

Die Trummsäge kommt zuvorderst im Wald zum Einsatz. Traditionell war die Trummsäge zum Fällen von Bäumen gedacht. Darüber hinaus kommt die Trummsäge auch bei sonstigen Sägearbeiten zum Einsatz. Für den Tischler und leidenschaftlichen Heimwerker ist die Trummsäge eine gute Alternative.

Übrigens eignet sich die Trummsäge nur für das Sägen von Querholz. Ein Sägen in Längsrichtung ist aufgrund der Form und Anordnung der Sägezähne nicht möglich.

Welche Kriterien sind für eine Trummsäge wichtig?

Die wichtigste Entscheidung beim Kauf einer Trummsäge ist, ob es sich um eine Ein-Mann-Variante oder Zwei-Mann-Säge handeln soll. Darüber hinaus ist die Länge ein wichtiges Kriterium beim Kauf. Abhängig vom Einsatzzweck sind unterschiedliche Längen des Sägeblatts geeignet. Als Richtwert gilt hier, dass die Blattlänge doppelt so lang wie der Baumdurchmesser sein sollte. Dann ist ein komfortables Sägen möglich, ohne dass das Holz dauernd an den Bügel stößt. Dies gilt natürlich auch für andere Werkstücke aus Holz.

Darüber hinaus sind Erfahrungen vergangener Nutzer immer ein guter Richtwert. Zufriedene Nutzer einer Säge sprechen für die hohe Qualität des konkreten Modells.

Wie teuer ist eine Trummsäge?

Bei den Kosten einer Trummsäge kommt es ganz auf die gewünschte Variante an. Die Sägen für eine Person sind grundsätzlich günstiger als die traditionellen Zwei-Mann-Trummsägen. Einfache Modelle gibt es im niedrigen zweistelligen Bereich. Wer eine hochwertige Trummsäge für zwei Personen wünscht, kann auch Beträge jenseits der 50 Euro Grenze ausgeben.

Arbeitssicherheit mit der Trummsäge

In puncto Arbeitssicherheit müssen Anwender bei der Trummsäge auf die herkömmliche Vorgehensweise achten. Ganz gleich, mit welcher Säge die Nutzer arbeiten – jederzeit sind ein sicherer Stand sowie die geeignete Arbeitskleidung erforderlich.

Da sich die Trummsäge insbesondere zum Fällen von Bäume und Arbeiten in der Forstwirtschaft eignet, sollten Anwender darauf achten, dass keine Äste und Hölzer in der Gegend herumliegen, die die Stolpergefahr erhöhen.

Die richtige Arbeitskleidung umfasst eine eng anliegende Hose sowie Handschuhe. Mit einem festen Griff können die Nutzer dann mit dem Sägen beginnen. Zudem sollten das Holz und der Partner immer im Blick sein.

Zudem kommt die Trummsäge traditionell mit zwei Personen zum Einsatz, auch wenn es heute auch Einmann-Trummsägen gibt. Es ist somit eine kontinuierliche Absprache geboten, damit das Sägen im Gleichgang erfolgt. Bestenfalls sind beide Nutzer bereits mit dem Umgang der Trummsäge vertraut.

Häufige Fragen zur Trummsäge

Die Trummsäge gehört zu den eher unbekannten Sägearten. Im Folgenden gibt es häufige Fragen von Anwendern, die sich rund um die Trummsäge drehen.

Gibt es andere Bezeichnungen für die Trummsäge?

Viele Hand- und Heimwerker haben noch nie von der Trummsäge gehört. Das hat einen einfachen Grund. Denn diese Sägeart firmiert unter zahlreichen Bezeichnungen. Synonyme für die Trummsäge sind Zugsäge, Schrotsäge, Blattsäge, Bauchsäge und Quersäge.

Was ist eine Alternative zur Trumm- und Schrotsäge?

Die Schrotsägen sind insbesondere in der Forstwirtschaft bekannt. Mit der Trummsäge wurden Bäume gefällt. In der Zeit der elektrischen Motorsäge kommen die Schrotsägen immer seltener zum Einsatz. Denn die elektrische Motorsäge ist die ideale Alternative, die zudem auch alleine bedient werden kann. Demgegenüber sind für die Anwendung der Trummsäge häufig zwei Personen erforderlich. Im Vergleich zur Ein-Mann Variante ermöglicht die automatische Motorsäge einen höheren Komfort und geringeren Zeitaufwand.

Was ist beim Sägen mit der Trummsäge besonders wichtig?

Wer mit der Trummsäge sägen möchte, sollte auf ein geschärftes Sägeblatt achten. Regelmäßiges Schärfen ist notwendig, damit die Sägezähne durch das Holz gleiten. Andernfalls ist das Arbeiten vergleichsweise schwierig und aufwändig. Das Schärfen des Sägeblattes ist problemlos möglich.

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